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\documentclass[parskip=full]{scrartcl}
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\usepackage[utf8]{inputenc} % utf8 file encoding
\usepackage[T1]{fontenc} % powerful pdf output encoding

\usepackage[color]{PPaushang}
\usepackage{helvet}
\usepackage{csquotes}
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\usepackage{hyperref}
\hypersetup{
  pdftitle={PSE: Tipps},
  pdfcreator={KIT, IPD Snelting},
  debug=true,
  bookmarks=true,
  bookmarksopen=true,
  bookmarksopenlevel=2,
}
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\usepackage[german]{babel}
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\usepackage{pgfplotstable}
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\title{Praxis der Software-Entwicklung \\
  \Large{Tipps und Tricks}}
\author{%
  \normalsize{Lehrstuhl Programmierparadigmen}\\
  \normalsize{Karlsruher Institut f\"ur Technologie (KIT)}}
\date{\normalsize{Stand: \today}}

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\let\Sectionmark\sectionmark
\def\sectionmark#1{\def\Sectionname{#1}\Sectionmark{#1}}
\newcommand{\artefakt}[1]{\textbf{Artefakt der Phase \Sectionname :} #1}

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\begin{document}
\maketitle

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typo    
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Manche Tipps und Tricks wiederholen wir häufig.
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Dies ist eine Sammlung, um nichts zu vergessen
und weniger Fehler beim Erklären zu machen.

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\section{Tools für alle Phasen}
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\dictum[Francis Glassborow]{
Good programmers use their brains,
but good guidelines save us having to think out every case.
}

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\subsection{Versionskontrollsystem}

Wir empfehlen Subversion oder Git,
weil wir als Betreuer damit Erfahrung haben.

Git-Tipps:

\begin{itemize}
  \item \href{http://try.github.io}{Interactive Git Tutorial}: für Anfänger.
  \item \href{http://gitref.org/}{Git Reference}: relativ kompakte Anleitung.
  \item \href{http://git-scm.com/}{Offizielle Git Projektseite}
  \item \href{http://eagain.net/articles/git-for-computer-scientists/}
    {Git for Computer Scientists}:
    \enquote{Quick introduction to git internals for people who are not scared by words like Directed Acyclic Graph.}
  \item Vermeide den Parameter \texttt{--force} bzw. \texttt{-f}.
    Häufig schiebst du damit Probleme nur deinen Teamkollegen zu.
\end{itemize}

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Genereller Tip:
Keine generierten Dateien ins einchecken.
Zum Beispiel erzeugt \TeX{} üblicherweise einige Dateien
(Endungen wie log, aux, out oder blg)
beim Erstellen einer pdf.
Diese sollten nicht im Versionskontrollsystem landen.
Ebensowenig die erzeugte pdf.

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Wer zusätzlich noch Github nutzt,
bekommt dort Issue Tracker, Code Review, und ähnliche Tools gleich dazu.

\subsection{Dokumentenformat: \LaTeX}
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Wir empfehlen \LaTeX,
weil es sich gut mit Versionskontrollsystemen vereinbaren lässt
und man hier schon für die Bachelorarbeit üben kann.
Office o.ä. ist aber auch möglich.

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Statt den normalen Dokumentklassen,
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empfehlen wir vor allem für deutsche Dokumente
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die KOMA-Scriptklassen zu verwenden.
Diese sind flexibler und besser für deutsche Typografie ausgelegt.
Das bedeutet deutsche Dokumente starten
mit der folgenden Deklaration.

\begin{verbatim}
\documentclass[parskip=full]{scrartcl}
\end{verbatim}

Das \texttt{parskip=full} sorgt
für eine Absatzabstand von einer Zeile
und die erste Zeile eines Absatzes wird nicht eingerückt.
Das ist im Deutsch das übliche Format,
aber nicht im Englischen.

Weitere für (deutsche) \LaTeX-Dokument fast immer gute Einstellungen:
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\begin{verbatim}
\usepackage[utf8]{inputenc} % use utf8 file encoding for TeX sources
\usepackage[T1]{fontenc}    % avoid garbled Unicode text in pdf
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\usepackage[german]{babel}  % german hyphenation, quotes, etc
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\usepackage{hyperref}       % detailed hyperlink/pdf configuration
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\hypersetup{                % `texdoc hyperref` for options
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  pdftitle={PSE: Tipps},
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  bookmarks=true,
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}
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\usepackage{csquotes}       % provides \enquote{} macro for "quotes"
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\end{verbatim}

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Die Dokumentation der Pakete ist häufig lesenswert.
Insbesondere bei den Paketen  hyperref und scrguide (KOMA-Script).
Wer TeXLive per Kommandozeile benutzt kann einfach
\texttt{texdoc scrguide} aufrufen.

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Zum Erzeugen eines PDFs aus den \LaTeX-Sourcen
empfehlen wir einen Wrapper wie \texttt{latexmk} zu verwenden.
Dieser übernimmt beispielsweise das mehrfache Ausführen von \texttt{pdflatex},
wo es notwendig ist.

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\section{Technisches Schreiben}
\dictum[Donald Knuth]{Anything that helps communication is good.
Anything that hurts is bad.
And that’s all I have to say.}
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Technisches Schreiben ist wichtig für alle Arten von technischen und wissenschaftlichen Dokumenten,
also auch API-Dokumentation, Bachelorarbeit, Pflichtenheft und Testbericht.
Es bedeutet vor allem eine präzise Ausdrucksweise
und widerspricht dabei einigen Regeln,
die man im Deutschunterricht gelernt hat.
Ein paar praktische Tipps:
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\begin{itemize}
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  \item Vermeide Adjektive.
    Oft (nicht immer) sind sie unnötig oder
    ein schlechter Ersatz für einen ungenauen Begriff.
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  \item Nebensatzkonstruktionen vermeiden; Hauptsätze verwenden!
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  \item Definiere Begriffe klar und verwende keine Synonyme.
    Synonyme lassen offen, ob genau das gleiche gemeint ist
    oder nur etwas ähnliches.
  \item Abkürzungen sollten bei der ersten Verwendung (EV)
    ausgeschrieben werden. Nach der EV reicht dann die Kurzform.
  \item Versuche konkrete Zahlen und Namen anzugeben.
    Vermeide ungenaue Ausflüchte wie:
    meistens, viele, oft, möglichst, üblich, jemand, manche.
  \item Viele kurze Sätze sind einfacher zu verstehen als wenige lange Sätze.
  \item Beispiele machen das Endprodukt greifbarer.
  \item Illustrationen minimalistisch halten (z.B. IKEA Bauanleitung).
    Eine Information, ein Bild.
    Lieber mehrere ähnliche Bilder als ein komplexes Bild.
  \item Vermeide Wiederholung, stattdessen Referenzen benutzen.
    Wiederholungen haben oft subtile Unterschiede,
    was zu Unklarheit und Verwirrung führt.
    Bei Änderungen wird oft vergessen,
    dass Wiederholungen auch angepasst werden müssen.
  \item Versionskontrolle ergibt auch für technische Texte Sinn
    und nicht nur für Code.
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\end{itemize}

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\section{Kolloquium}

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\dictum[Lilly Walters]{
The success of your presentation will be judged not by the knowledge you send
but by what the listener receives.
}

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Ein paar Hinweise für die Kollquien bzw. für Präsentation allgemein.

\begin{itemize}
  \item Alleine Üben!
    Daheim vor dem Spiegel üben.
    Einen Vortrag nur alleine, aber im Stehen und laut sprechend, vorzutragen
    ist meist schon lehrreich im Vergleich zu stillem Folienbasteln.
  \item Vor dem eigenen Team üben und konstruktiv gegenseitig kritisieren.
    Oft sehen die Kollegen Ticks, die man selbst nicht wahrnimmt.
    Beispielsweise häufige Ähs, häufiges Wegschauen vom Publikum,
    verschränkte Arme, Nuscheln, nervöses herumlaufen, etc.
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  \item Lauf und deutlich sprechen.
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  \item 10 Minuten sind nicht lange,
    aber man kann viel Information darin unterbringen.
  \item Prof. Snelting achtet sehr auf die Zeit.
    10 Minuten sind nicht 12 Minuten und auch nicht 7 Minuten.
  \item Daumenregel: 2 Minuten pro Folie, also 5 Folien.
    Ein Folie umfasst dabei möglicherweise Animationen / Overlays.
  \item Die Folien dem Betreuer zur Durchsicht geben.
  \item Auf die interessanten Punkte konzentrieren
    und sich nicht in den Details verlieren.
    Trotzdem sollte natürlich der Inhalt möglichst vollständig sein.
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  \item Keine Agenda-/Inhaltsverzeichnis-/Gliederungsfolie.
    Ist nicht mehr zeitgemäß und langweilt nur.
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\end{itemize}

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\section{Organisatorisches}

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\dictum[Bjarne Stroustrup]{
Design and programming are human activities; forget that and all is lost.
}

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\begin{itemize}
  \item Meldet euch so früh wie möglich im \href{https://studium.kit.edu}{Studierendenportal} für PSE (Pr.Nr. 529) und TSE (Pr.Nr. 455) an.
  \item Mails an den Betreuer sollten vom Phasenverantwortlichen kommen.
\end{itemize}

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\newpage
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\section{Pflichtenheft}

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\dictum[Dwight Eisenhower]{
I have always found that plans are useless, but planning is indispensable.
}

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\artefakt{PDF Dokument}

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Das fertige (Software-)Produkt wird am Ende der gesamten Entwicklung am Pflichtenheft gemessen (Stichwort Endabnahme).
Stellt der Auftraggeber zu große Unterschiede fest, wird er nicht bezahlen.
D.h.\ schon das Pflichtenheft muss es dem Leser ermöglichen, eine exakte Vorstellung des fertigen Produkts zu bekommen.
Insbesondere müssen \emph{alle} Produktfunktionen und -daten genannt und hinreichend genau beschrieben werden,
(G)UI-Entwürfe sind Pflicht, Bedienelemente müssen erklärt sein (z.B. Menüführung), und der Leser muss durch das Pflichtenheft
wissen, wie er das fertige Produkt verwenden kann (Stichwort Testfallszenarien).

\begin{description}
  \item[Musskriterien]
    Mindestanforderungen, gehen aus Aufgabenstellung hervor.
    Möglichst klein halten.
  \item[Wunschkriterien]
    Von den Gruppen selbst definierte, zusätzliche Funktionalität.
  \item[Abgrenzungskriterien]
    Was unterstützt unser Produkt explizit \emph{nicht}.
\end{description}

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Und noch einige generelle Anforderungen an das Pflichtenheft.

\begin{itemize}
  \item Wird jedes Kriterium durch mindestens einen Testfall geprüft?
    Zumindest intern (möglicherweise auch direkt im Pflichtenheft selbst)
    sollte für jedes Kriterium eine Liste an Testreferenzen
    und für jeden Test eine Liste an Kriteriumsreferenzen feststehen.
  \item Man stelle sich vor, das Pflichtenheft wird
    für Entwurf und Implementierung
    an ein anderes Team übergeben
    und das Ergebnis kommt zur Qualitätssicherung zurück.
    Wie zuversichtlich seid ihr,
    dass das Ergebnis euren Vorstellungen entspricht?
    Abweichungen von euren Vorstellung dürfen nur kritisiert werden,
    wenn dadurch Testfälle fehlschlagen.
  \item Das Pflichtenheft sollte auch von nicht technisch-versierten Menschen
    zu großen Teilen verstanden werden können.
    Am besten jemand fach-fremden zum Lesen geben
    und danach Verständnisfragen stellen.
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  \item Das Pflichtenheft ist das entscheidendste Dokument
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    zwischen Kunde und Entwickler am Ende eines Projekts.
    Es darf \textbf{keinen Spielraum für Interpretationen} offen lassen.
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  \item Erfahrungsgemäßer Umfang: ca. 40 Seiten
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\end{itemize}

\subsection{Struktur}

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Beschreibung und Beispiele von Pflichtenheften
finden sich in der Vorlesung Softwaretechnik 1.
Die Struktur muss aber nicht exakt übernommen werden.
Sinnvolle Änderungen könnten sein:

\begin{itemize}
  \item Funktionale Anforderungen von Muss- und Wunschkriterien mischen und
    durch Layout, Stil, Marker, Icons entsprechend kennzeichnen.
  \item
    Ein Pflichtenheft darf mehr enthalten als nur einen Katalog an Kriterien.
    Das Endprodukt soll komplett erklärt werden,
    also könnte Hintergrundwissen aus anderen Quellen hilfreich sein.
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    Auch Bilder, Grafiken, GUI-Entwürfe sind erlaubt
    (aber nicht gefordert).
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  \item Reihenfolge der Kapitel verändern,
    so dass es flüssiger von vorne nach hinten gelesen werden kann.
  \item Testfallszenarien als Liste formatieren,
    so dass es als Checkliste für den Tester fungiert.
    Ein Punkte sollte dabei immer genau eine Aktion des Testers
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    und die erwartete Reaktion des Programms sein.
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\end{itemize}

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\subsection{GUI Entwürfe}
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\begin{itemize}
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  \item \href{http://www.inkscape.org/de/}{Inkscape} ist ein freies Vektorzeichenprogramm
  \item \href{http://pencil.evolus.vn/}{Pencil} ist ein Open-Source GUI Prototyping Tool (enthält Formen für Android, iOS, Web, GTK, Windows XP, Sketch, ...)
  \item Die \href{http://developer.android.com/tools/index.html}{Android Developer Tools} enthalten einen grafischen UI Builder
  \item Papier und Tusche geht natürlich auch
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\end{itemize}

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\subsection{Inhalt der Präsentation}

\begin{itemize}
  \item Kurze Einführung zur Aufgabenstellung
  \item Überblick über die wichtigsten Features
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  \item Grundsätzliche selbst gesetzte Rahmenbedingungen
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  \item Ein Testfallszenario als anschauliches durchgehenden Beispiel
\end{itemize}

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\newpage
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\section{Entwurf}
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\dictum[Bob Martin]{
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Design is the art of separation, grouping, abstraction, and hiding. The fulcrum of design decisions is change. Separate those things that change for different reasons. Group together those things that change for the same reason.
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}
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\artefakt{PDF Dokument mit UML-Diagrammen,
  Klassenbeschreibungen, Erläuterungen, Designentscheidungen}

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\subsection{Inhalt}

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\begin{itemize}
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  \item Einleitung mit grobem Überblick.
    Dieser Abschnitt soll an das Pflichtenheft anschließen
    und die Aufteilung in die Pakete erklären.
  \item Detaillierte Beschreibung \emph{aller} Klassen.
    Das beinhaltet (JavaDoc) Beschreibungen zu allen Methoden,
    Konstruktoren, Packages und Klassen.
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    Was hier \emph{nicht} reingehört sind private Felder und Methoden.
    Das sind Implementierungsdetails.
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  \item Beschreibung von charakteristischen Abläufen
    anhand von Sequenzdiagrammen.
    Beispielsweise bieten sich Testszenarien aus dem Pflichtenheft hier an.
    Wir empfehlen Sequenzdiagramme möglichst früh zu erstellen,
    dann dabei werden die Schnittstellen zwischen Packages und Klassen klar.
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  \item Aufteilung in Klassen/Pakete
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    die unabhängig voneinander implementiert und getestet werden können.
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    Mit Blick auf den Implementierungsplan.
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  \item Änderungen zum Pflichtenheft, bspw. gekürzte Wunschkriterien.
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  \item Vollständiges großformatiges Klassendiagramm im Anhang.
    Ausschnitte/Teile können bereits vorher verwendet werden,
    um Teilkomponenten zu beschreiben.
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    Assoziationen zwischen Klassen dabei bitte
    mit entsprechenden Pfeilen darstellen,
    statt nur durch Feldtypen.
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  \item Identifikation von Entwurfsmustern
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    um Struktur gröber zu beschreiben.
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  \item Erfahrungsgemäßer Umfang:
    \begin{itemize}
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      \item 100 Seiten, primär Klassenbeschreibungen
      \item 40--80 Klassen ohne Interfaces
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    \end{itemize}
  \item Möglicherweise weitere UML-Diagrammarten?
  \item Formale Spezifikation von Kernkomponenten?
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\end{itemize}

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Unserer Erfahrung nach ist die Entwurfsphase die schwierigste,
da Studenten hier so gut wie keine Erfahrung haben
(im Gegensatz zur Implementierungsphase).
Deswegen hier ein paar konkrete Schritte,
die helfen sollen einen Anfang zu finden.

\begin{enumerate}
  \item Sucht alle relevanten Substantive im Pflichtenheft heraus.
    Viele davon lassen sich direkt als Klassen abbilden.
    Zum Beispiel: Button, Level, Spielfigur, Bild, etc.
  \item Was kann man mit diesen Objekten tun?
    So erhält man die Methoden.
    Beispielsweise kann man ein Bild drehen, anzeigen und umfärben.
  \item In welcher Beziehung stehen die Objekte miteinander?
    So erhält man die Pfeile im UML Diagramm.
    Zum Beispiel weiß eine Spielfigur vielleicht in welchem Level sie ist.
  \item Organisiert die Klassen sinnvoll in Gruppen.
    So erhält man die Paketstruktur.
    Beispielsweise Model-View-Controller könnte hier sichtbar werden.
  \item Diese ersten Schritte kann man erstmal zügig in einer Sitzung
    mit dem ganzen Team machen.
    Anschließend kann man die Pakete oder Klassen einzelnen Personen zuordnen,
    die dann eigenverantwortlich die Details ausarbeiten.
  \item Nun ist die erste Woche rum.
    Man hat einiges an Material produziert und kann es dem Betreuer zeigen.
  \item Jetzt ist es auch an der Zeit mit dem eigentlichen Dokument zu beginnen.
    Inbesondere sollten technische Fragen geklärt sein.
    Womit erstellen wir unsere UML Diagramme?
    Automatisches Erzeugen von Java-Code mit JavaDoc-Kommentaren
    und daraus LaTeX und PDF erzeugen?
    Das alles sollte man in der zweiten Woche zum Laufen bringen.
  \item Da man nun bereits ein Dokument hat,
    kann man grundlegende Entwurfsentscheidung sofort niederschreiben.
    Sammelt erstmal alles in dem Dokument.
    Ordnen und polieren kann man das später in der Phase.
  \item Ein weiterer großer Brocken ist die Anbindung an die Platform,
    die man benutzt. Beispielsweise Qt, Android oder ein anderes Framework.
    Hier ist es oft ratsam ein paar minimale Beispielanwendungen zu bauen,
    um ein Gefühl für die API zu bekommen.
  \item Nach zwei Wochen sollten die meisten Klassen entworfen sein.
    Allerdings hat üblicherweise jedes Teammitglied seinen Bereich für
    sich bearbeitet.
    Nun wird es Zeit sich mit der Integration zu beschäftigen.
    Nehmt euch die Testfallszenarien aus dem Pflichtenheft
    und spielt diese anhand des Klassendiagramms durch.
    Wer ruft wen mit welchen Argumenten auf?
    Üblicherweise fallen dabei viele Details auf,
    wo man mehr Informationen weitergeben muss.
    Das alles kann man in Sequenzdiagrammen festhalten.
  \item Auch nicht zu vergessen sind Dinge die nicht im UML auftauchen.
    Bilder, SQL-Schema, JSON-Schema, Tools wie ein Leveleditor, etc.
  \item Nun sind drei von vier Wochen rum
    und eigentlich sollte der Entwurf so ziemlich vollständig sein.
    Jetzt ist genügen Zeit für Feinschliff, Präsentation
    und Konsistenzprüfung.
\end{enumerate}

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\subsection{Bewertung eines Entwurfs}

Hier ein paar Tipps, wie man einen Entwurf einschätzen kann.
Paradoxe Anforderungen zeigen, dass gutes Design ein Kunst ist.

\begin{itemize}
  \item Geheimnisprinzip (information hiding) beachtet?
    Jede Entwurfsentscheidung sollte in genau einer Klasse gekapselt sein,
    so dass eine Änderung dieser Entscheidung
    auch nur diese eine Klasse betrifft.
    Allgemein sollte ein Klasse/Paket möglichst wenig interne Details
    nach außen preisgeben.
  \item Lose Koppelung zwischen Klassen/Paketen?
    Abhängigkeiten zu fremden Schnittstellen
    machen spätere Änderungen aufwendiger.
    Im UML Diagramm sollten möglichst wenig Verbindungen
    zwischen Klassen zu sehen sein.
    Siehe auch Law of Demeter.
  \item Starke Kohäsion innerhalb von Klasse/Paket?
    Wenn Methoden einer Klasse eigentlich unabhängig voneinander sind,
    ist es ein Zeichen,
    dass eine Auftrennung in zwei Klassen sinnvoll sein könnte.
    Kohäsion führt zu besserer Wiederverwendbarkeit der einzelnen Klassen.
  \item Klassen/Pakete sind gleichzeitig erweiterbar und stabil?
    Erweiterbarkeit bei stabilem Interface ist der große Vorteil
    von objekt-orientertem gegenüber proceduralem Entwurf,
    der durch Vererbung und Polymorphie erreicht wird.
    Siehe auch Open-Closed Principle.
  \item Liskovsches Substitutionsprinzip bei Vererbung erfüllt?
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    Unterklassen sollte alle Nachbedingungen
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    und alle Invarianten der Oberklasse erfüllen.
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    Andernfalls könnte es zu Fehlern kommen,
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    wenn eine Unterklasse als Oberklasse verwendet wird.
  \item Verhalten von Implementierung getrennt?
    Das Verhalten (Was soll getan werden) ändert sich sehr viel häufiger
    als die Implementierung (konkrete Algorithmen).
    Beispielsweise sind Sortieralgorithmen recht statisch,
    während die Frage wonach sortiert werden soll,
    sehr flexibel sein sollte.
  \item Keine zyklischen Abhängigkeiten?
    Beispielsweise ist eine zyklische Abhängigkeit
    von Konstruktoren schlicht nicht möglich.
    Eine zyklische Abhängigkeit von größeren Modulen bedeutet,
    dass man alles auf einmal implementieren muss,
    bevor irgendwas funktioniert.
    Entwurfsmuster um Abhängigkeiten zu entfernen:
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    Observer, Visitor, Strategy
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  \item Lokalitätsprinzip beachtet?
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    Eine Änderung der Spezifikation sollte nur lokale Änderungen benötigen.
    Das Impliziert:
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    Eine Klasse/Paket/Methode sollte für sich verständlich sein,
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    ohne dass Kontext notwendig ist.
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\end{itemize}

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Ähnlich zu den üblichen Entwurfsmustern,
gibt es auch Anti-Entwurfsmuster.
Also Muster die man im Entwurf erkennen kann,
die praktisch immer zu Problemen führen.
Ein paar Beispiel, die in vergangenen PSE Projekten auftraten:

\begin{itemize}
  \item God Object.
    Wenn zuviel Funktionalität in eine Komponente (Klasse) gesteckt wird.
    Es verletzt Lokalitäts- und Geheimnisprinzip.
  \item Anemic domain model.
    Wenn das Model praktisch nur noch Datenspeicher ist.
    Objekt-Orientiertes Design zeichnet sich gerade dadurch aus,
    dass Daten \emph{und} Verarbeitung in Objekten zusammengebaut werden.
    Objekte die nur zur Datenhaltung da sind
    erzwingen prozedurale Programmierung.
  \item \texttt{switch} und \texttt{instanceof}.
    Sieht man im Entwurf zwar noch nicht direkt,
    ist aber manchmal absehbar.
    Dynamische Binding ist meistens die bessere Wahl.
\end{itemize}

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\subsection{UML Diagramme}

\begin{itemize}
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  \item \href{http://www.umlet.com/}{UMLet} noch ein UML Tool
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  \item \href{http://umbrello.kde.org/}{Umbrella} um einfach nur Diagramme zu zeichnen
  \item \href{http://www.bouml.fr}{BOUML} noch ein UML Tool
  \item \href{http://www.umlgraph.org/}{UMLGraph}
    für Versions-Control-freundliche UML Diagramme.
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    (Tipp: Alles in eine Datei und erst in der Implementierungsphase aufspalten)
  \item \href{http://plantuml.sourceforge.net/}{PlantUML} noch ein Tool
    für Versions-Control-freundliche UML Diagramme.
    Allerdings eigene Syntax, so dass keine Java code daraus erzeugt werden kann.
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  \item \href{http://www.objectaid.com/}{ObjectAid UML Explorer for Eclipse}
    ein Source-to-Diagram plugin.
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  \item \href{http://www.eclipse.org/papyrus/}{Eclipse Papyrus}
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  \item \href{http://argouml.tigris.org/}{ArgoUML} um auch Code zu generieren und beim Entwurf zu helfen (Vorsicht keine \enquote{Undo} Funktionalität)
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\end{itemize}

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\subsection{Mehr Links}

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\begin{itemize}
  \item \href{https://github.com/MatzeB/texdoclet}{TeXdoclet}
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    um mit JavaDoc \LaTeX{} zu erzeugen.
    Das ermöglicht den automatischen Flow:
    ArgoUML $\rightarrow$ JavaDoc+TeXdoclet $\rightarrow$
    \LaTeX{} $\rightarrow$ Section \enquote{Klassenbeschreibung} im Entwurf.
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  \item \href{http://www.iste.uni-stuttgart.de/se-old/links/links-se/entwurfsregeln-fuer-den-objektorientierten-entwurf/principles.html}{Prinzipien für den objektorientierten Entwurf},
    Guter Überblicksartikel.
  \item \href{http://prinzipien-der-softwaretechnik.blogspot.de/}{Prinzipien Der Softwaretechnik},
    Blog zum Thema Prinzipien im Software Engineering.
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  \item \href{http://gameprogrammingpatterns.com/}{Game Programming Patterns}
    Buch zu Design Patterns in der Spieleprogrammierung
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  \item \href{https://github.com/qznc/uml_generation}{Example Toolchain} zum Wiederverwenden
  \item \href{http://www.oracle.com/technetwork/java/javase/documentation/index-137868.html}{How to Write Doc Comments for the Javadoc Tool}
    mit einigen Tipps und Beispielen.
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\end{itemize}

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\subsection{Inhalt der Präsentation}

\begin{itemize}
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  \item Gerade für UML Diagramme wäre eine unkonventionelle Präsentation
    mit \href{http://prezi.com/}{Prezi} einen Versuch wert.
    Man kann ein großes allumfassendes Klassendiagram zeigen
    und dann in Packages und Klassen reinzoomen.
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  \item Kurze Einführung und Verbindung zum Pflichtenheft
  \item Ein Sequenzdiagram als anschauliches Beispiel
    mit Ausschnitten aus dem Klassendiagramm.
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    Hier kann man ein Testfallszenario aus dem Pflichtenheft auswählen.
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  \item Überblick über das Gesamtklassendiagramm, Pakete, Module geben.
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    Hier kann man über die Verwendung von Entwurfsmustern erzählen.
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    Das \textbf{Klassendiagramm} sollte den Kern der Präsentation bilden,
    also sollte man hier auch die meiste Zeit für aufwenden.
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  \item Einhaltung softwaretechnischer Prinzipien zeigen
    (z.B. Kohäsion, Lokalitätsprinzip, etc)
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  \item Gestrichene Wunschkriterien können aber müssen nicht erwähnt werden.
    Man muss hier aufpassen, dass kein negativer Eindruck zurückbleibt.
    Für manches gibt es gute Gründe, aber oft ist es geschickter
    Streichungen nur im Dokument zu erwähnen.
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  \item Verwendete externe Resourcen
    (Bilder,Frameworks,Bibliotheken,Sounds,Musik,etc)
  \item Nur kurz erwähnen weil eher langweilig:
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    Eigene Formate, Datenbankschemata, Einstellungen, Menüstruktur
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    und Dialoge.
\end{itemize}

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\newpage
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\section{Implementierung}
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\dictum[Linus Torvalds]{Talk is cheap. Show me the code.}
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\artefakt{Implementierungsplan zu Beginn,
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  Implementierungsbericht als PDF Dokument
  und vollständiger Source Code}
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\subsection{Plan}
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\begin{itemize}
  \item Klarer zeitlicher Ablauf der Implementierungsphase,
    um frühzeitig Verzögerungen zu bemerken.
  \item Abhängigkeiten aus dem Entwurf müssen beachtet werden.
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    Wo ist der \href{http://projektmanagement-definitionen.de/glossar/kritischer-pfad/}{Critical Path}?
  \item Klare Aufgabenverteilung im Team.
    Dabei muss eine faire Verteilung und die Abhängigkeiten beachtet werden.
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  \item Als Form bietet sich ein GANTT Chart an.
    Verpflichtend ist es aber nicht.
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    Zum Beispiel lässt sich auch eine Tabelle oder \texttt{dot} benutzen.
  \item Einzelne Jobs kann man Klassen oder Packages zuordnen,
    aber häufig ist das nicht möglich.
    Zwischen vielen Klassen gibt es zirkuläre Abhängigkeiten.
    Manche Aufgaben erfordern nur Teile von Klassen.
    Da bietet es sich an, gröbere Aufgaben festzulegen.
    Auch könnte man die Testszenarien als Aufgabenbeschreibung nutzen.
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  \item Zu \emph{Beginn} der Implementierungsphase
    beim Betreuer abzugeben.
\end{itemize}

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\subsection{Bericht}
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\begin{itemize}
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  \item Erfahrungsgemäßer Umfang: ca. 20 Seiten
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  \item Einleitung mit Anschluss auf Pflichtenheft und Entwurf
  \item Dokumentation über Änderungen am Entwurf,
    beispielsweise entfernte oder neu hinzugefügte Klassen und Methoden
  \item Welche Muss- und Wunschkriterien sind implementiert?
  \item Welche Verzögerungen gab es im Implementierungsplan?
    Kann beispielsweise als zweites GANTT Diagramm am Ende dargestellt werden.
  \item Übersicht zu unit tests
\end{itemize}

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\subsection{Unittests}

\begin{itemize}
  \item Von Anfang an Unittests benutzen.
    Diese Tests gehören \emph{nicht} in die Phase Qualitätssicherung.
  \item Vor allem nicht-graphische Klassen können so
    frühzeitig getestet und Regressionen vermieden werden.
  \item Nur öffentliche Schnittstellen testen.
    Private Methoden werden nicht getestet.
  \item Unittests testen nur kleine \enquote{units}
    (üblicherweise einzelne Klassen) für sich.
    Es sollen nicht ganze Testszenarien getestet werden.
\end{itemize}

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\subsection{Sonstiges}

\begin{itemize}
  \item Warnungen reparieren.
    Es ist empfehlenswert,
    dass ein Projekt beim Bauen keine Warnungen ausgibt.
    Eine Warnung bedeutet,
    dass der Code üblicherweise aber nicht garantiert fehlerhaft ist.
    In Ausnahmen kann der Programmierer in Java
    dann Annotationen einfügen um Warnungen zu unterdrücken.
  \item Warnungen anschalten.
    In Eclipse kann man zusätzliche Warnungen anschalten:
    Project properties
    $\rightarrow$ Java Compiler
    $\rightarrow$ Errors/Warnings.
    Standardmäßig wird das meiste ignoriert.
    Beispielsweise kann man aktivieren,
    dass eine Zuweisung innerhalb einer Bedingung \enquote{\texttt{if(a=b)}} eine Warnung (oder sogar ein Fehler) ist.
  \item Kommentare im Code (also nicht API Doku)
    sollten das \enquote{Warum} klären,
    nicht das \enquote{Wie}.
    Es ist naturgemäß schwierig vorherzusehen,
    welche Warum-Fragen sich jemand stellt,
    der ein Stück Code liest.
    Die Fragen sind üblicherweise
    \enquote{Warum ist X hier notwendig?},
    \enquote{Warum ist kein X hier?} oder
    \enquote{Warum X, wobei Y doch besser wäre?}.
  \item Exceptions (nicht RuntimeException) für Fehler beim Aufrufer.
    Assertions für interne Konsistenzfehler
    bzw. um Annahmen explizit zu machen.
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  \item Keine \href{https://en.wikipedia.org/wiki/Magic_number_(programming)#Unnamed_numerical_constants}{Magic Numbers}.
    Explizite Zahlen im Quellcode sind entweder selbsterklärend
    oder durch benannte Konstanten zu ersetzen.
    Am besten immer letzteres.
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\end{itemize}

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\subsection{Inhalt der Präsentation}

\begin{itemize}
  \item Was wurde implementiert? Welche Wunschkriterien gestrichen?
  \item Zeitplan eingehalten? Wo nicht?
  \item Unerwartete Probleme bei der Implementierung?
  \item Größere Änderungen am Entwurf?
  \item Grobe Statistiken.
    Lines of Code, Wieviele Commits, Arbeitsaufteilung im Team.
\end{itemize}

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\begin{figure}\centering
\begin{tikzpicture}
\pgfplotstableread{ % Read the data into a table macro
Label    Alice    Bob    Carol    Dan    Eve
1       623      523        923    323    133
2      1223      923       1426    923   1433
3      1125     1523       1222   1523   1734
4      1328     1226       1821   1923   2435
5      2126     1998       1987   2123   2539
}\datatable

\begin{axis}[
  ybar stacked,   % Stacked horizontal bars
  ymin=0,         % Start x axis at 0
  xtick=data,     % Use as many tick labels as y coordinates
  xticklabels from table={\datatable}{Label}
]
\addplot [fill=green!70!blue]table [y=Bob, x expr=\coordindex] {\datatable};
\addplot [fill=red!80!yellow] table [y=Carol, x expr=\coordindex] {\datatable};
\addplot [fill=blue] table [y=Dan, x expr=\coordindex] {\datatable};
\addplot [fill=yellow] table [y=Alice, x expr=\coordindex] {\datatable};
\addplot [fill=red!50!blue]table [y=Eve, x expr=\coordindex] {\datatable};
\end{axis}
\end{tikzpicture}
\label{fig:loc-per-person}
\caption{Anzahl Codezeilen je Person über 5 Wochen hinweg.
Diese Art von Graph zeigt dass die Verteilung im Team fair aussieht.
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Man sieht auch das kontinuierliche Wachstum.}
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\end{figure}

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\newpage
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\section{Qualitätssicherung}
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\dictum[Edsger Dijkstra]{
Program testing can be used to show the presence of bugs,
but never to show their absence!
}

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\artefakt{Testbericht}
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\begin{itemize}
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  \item Überdeckung der Unittests maximieren.
    (Siehe bspw.: \href{http://www.eclemma.org/}{EclEmma})
    Wenn GUIs im Spiel sind,
    ist 100\% Überdeckung üblicherweise nicht möglich.
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  \item Komplette Testszenarien aus dem Pflichtenheft durchgehen.
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    Ein Testdurchlauf sollte möglichst automatisch ablaufen.
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  \item \href{http://developer.android.com/tools/help/monkeyrunner_concepts.html}{Monkey Testing}
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    für einfaches GUI testen.
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    Der Ertrag ist erfahrungsgemäß nicht sehr groß,
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    also nicht zuviel Aufwand hineinstecken.
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    Automatisierung mit
    \href{https://code.google.com/p/robotium/}{Robotium}
    und \href{http://developer.android.com/tools/help/uiautomator/index.html}{UIAutomator}?
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  \item \href{http://developer.android.com/tools/debugging/improving-w-lint.html}{Lint}
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    und andere statische Werkzeuge recherchieren.
    Codequalität kann gar nicht gut genug sein.
  \item \href{http://en.wikipedia.org/wiki/Usability_testing#Hallway_testing}{Hallway Usability Testing}.
    Systematisches Vorgehen ist wichtig,
    also vorher Fragen, Aufgaben und Umfang festlegen.
    Qualitative (Interviewzitate) und
    quantitative (Durchschnitt über alle Tester)
    Ergebnisse dokumentieren.
  \item Alle gefunden Bugs und deren Reparatur dokumentieren.
    So entsteht der Testbericht am Ende.
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    Schema im Bericht: Fehlersymptom, -grund und -behebung
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\end{itemize}

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\newpage
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\section{Abschlusspräsentation}
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\dictum[George Torok]{
We love to hear stories. We don’t need another lecture. Just ask kids.
}

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\artefakt{Präsentationsfolien}

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Showtime!

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\subsection{Inhalt}

Wichtigster Inhalt ist \enquote{\textbf{Was rauskam}}.
Präsentiert eure Applikation.
Das darf so kreativ sein, wie ihr euch traut.
Von der Livedemo bis zum Theaterspielen ist alles erlaubt.

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Allerdings soll es kein reiner Werbevortrag sein,
schließlich präsentiert ihr trotzdem vor akademischem Publikum.
Es sollten auch folgende Informationen in den Vortrag:
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\begin{itemize}
  \item Kurze Statistik:
    Wieviel Zeilen Code, wieviele Commits und Tests, wieviel Überdeckung?
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  \item Einblick in die Softwaretechnik:
    Interessante Fakten aus den vorherigen Phasen.
    Kernkomponenten skizzieren.
    Wie fandet ihr \enquote{Wasserfall mit Rückkopplung}?
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  \item Lernerfahrung:
    Was hat erstaunlich gut funktioniert?
    Was war aufwendiger als gedacht?
    Was würden wir beim nächsten Mal anders machen?
    Insbesondere Soft-Skill Erfahrung in Sachen
    Teamarbeit und Organisation sind hier interessant.
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  \item Die ganze Gruppe:
    Mindestens sollten alle Namen auf den Folien stehen.
    Alle Teammitglieder sollten sich mal zeigen.
    Vielleicht können sogar alle sinnvoll in die Präsentation eingebunden werden?
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  \item Welche Tools hab ihr für die verschiedenen Aufgaben benutzt
    und wie gut fandet ihr sie?
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\end{itemize}

Zu diesem Zeitpunkt habt ihr erfolgreich ein ordentliches Softwareprojekt
von Anfang bis Ende durchgeführt.
Selbst wenn nicht alles glatt lief,
so könnt ihr trotzdem Stolz auf euch sein.
Egal was ihr gemacht habt,
völlig falsch kann es nicht gewesen sein.

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\subsection{Mehr Links}

\begin{itemize}
  \item \href{http://www.presentationzen.com/}{Presentation Zen}
  \item \href{http://beza1e1.tuxen.de/articles/technical_presentation.html}{9 Tips How to Give a Technical Presentation}
  \item \href{http://dilbert.com/blog/entry/the_science_of_making_your_story_memorable/}{The Science of Making Your Story Memorable}
  \item \href{http://www.nytimes.com/2013/10/06/magazine/and-then-steve-said-let-there-be-an-iphone.html?pagewanted=all}{Backstage at the First iPhone Presentation}
\end{itemize}

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\section{Probleme im Team}

Am schönsten ist PSE wenn alle Teammitglieder hochmotiviert sind,
so dass alle ihren Beitrag leisten.
Manchmal läuft es auch so.
Manchmal kracht es aber auch.

An vorderster Front und bewusst in der Verantwortung
steht der Phasenverantwortliche.
Falls dieser ein Problem nicht lösen kann,
eskaliert es zum Betreuer.
Falls dieser ein Problem nicht lösen kann,
eskaliert es zur PSE-Organisation.
In jedem Fall hofft man aber natürlich,
dass eine Eskalation nicht notwendig ist.

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\subsection{Wie vermeidet man Probleme?}

Ein wichtiger Punkt ist klare Erwartungen auszusprechen.
Besprecht in der Gruppe Fragen wie die Folgenden:

\begin{itemize}
  \item Welche Note / Teilnote erwarte ich?
    Ist eine 1,0 das klare Ziel oder bin ich schon mit 1,7 zufrieden?
  \item Welche Aufgaben müssen zu welchen Deadlines erledigt sein?
    Sollte der Phasenverantwortliche wöchentliche Deadlines festlegen?
  \item Wie hart darf man mich kritisieren?
    Studenten kommen oft aus sehr unterschiedlichen Kulturen,
    wo Fleiß, Ehre, Respekt oder Pünktlichkeit ganz anders bewertet werden.
  \item Wieviel Zeit kann ich wann für PSE aufbringen?
    Es geht dabei nicht nur um Zeitplanung.
    Häufig investieren PSE-Teilnehmer mehr in ihr Projekt als gefordert,
    falls nur einzelne aus dem Team das tun,
    kann es sich negativ auf die Gruppenmoral auswirken.
\end{itemize}

Es kann hilfreich sein einige Regeln schriftlich festzuhalten.
Empfehlenswert ist dabei ein Minimum an Zeremonie,
indem beispielsweise jedes Teammitglied das Regelwerk unterschreibt.

\subsection{Was tun bei Problemen?}

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Häufigstes Problem ist,
dass ein oder mehrere Teammitglieder kaum mithelfen.
Die Aufgabenverteilung wird unfair
und diejenigen die die Arbeit machen sind frustriert.
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Wichtig ist als erstes Fakten zu sammeln und aufzuschreiben.
Wer hat wann welche Aufgabe mit welcher Deadline zugeteilt bekommen?
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Wer hat wann wieviel Stunden gearbeitet?
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Welche Deadlines wurden wie schlecht oder gar nicht eingehalten?
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Man braucht konkreten Fakten.
Die Aufgabenverteilung kann der Phasenverantwortliche kontrollieren.
Stundenzettel muss jeder für sich führen.
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Nun bespricht man diese Fakten.
Fokus ist primär die Suche nach einer gemeinsamen Diskussionsgrundlage.
Sind wir uns einig, was wirklich geschehen ist?
Hier ist Vollständigkeit wichtig.
Bei stilleren Studenten ist Nachbohren mit Fingerspitzengefühl notwendig.
Sind wir uns einig, dass es so nicht weitergehen soll?
Falls nicht, wird eskaliert.
Falls ja, hat man gemeinsames Ziel
und kann gemeinsam an einer Lösung arbeiten.
Falls man keine Lösung findet,
sollte man nach Hilfe suchen.

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\section{Feedback}

Wir wissen gerne was wir besser machen könnten.
Falls ihr also den Jahrgängen nach euch etwas Gutes tun wollt,
dann gebt eurem Betreuer ein Feedback.
Zum Beispiel könnt ihr die folgenden beiden Fragen beantworten:

\begin{enumerate}
  \item Auf einer Skala von 0 (schlecht) bis 10 (perfekt),
    wie fandet ihr PSE/TSE?
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    \hfill\fbox{\begin{minipage}{1cm}
    \hspace{0.4cm}\vspace{10pt}
    \end{minipage}}
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  \item Warum in Frage 1 genau diese Zahl?
\end{enumerate}

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\vfill
\begin{center}
when you don't create things, you become defined by your tastes rather than ability.
your tastes only narrow \& exclude people. so \textbf{create}.

\hfill --- Why The Lucky Stiff
\end{center}

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\end{document}