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\documentclass[parskip=full]{scrartcl}
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\usepackage[utf8]{inputenc} % utf8 file encoding
\usepackage[T1]{fontenc} % powerful pdf output encoding

\usepackage[color]{PPaushang}
\usepackage{helvet}
\usepackage{csquotes}
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\usepackage{hyperref}
\hypersetup{
  pdftitle={PSE: Tipps},
  pdfcreator={KIT, IPD Snelting},
  debug=true,
  bookmarks=true,
  bookmarksopen=true,
  bookmarksopenlevel=2,
}
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% Use \cref instead of \autoref !
\usepackage[nameinlink]{cleveref}
\Crefname{figure}{Abbildung}{Abbildungen}
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\usepackage[german]{babel}
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\usepackage{pgfplotstable}
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\title{Praxis der Software-Entwicklung \\
  \Large{Tipps und Tricks}}
\author{%
  \normalsize{Lehrstuhl Programmierparadigmen}\\
  \normalsize{Karlsruher Institut f\"ur Technologie (KIT)}}
\date{\normalsize{Stand: \today}}

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\let\Sectionmark\sectionmark
\def\sectionmark#1{\def\Sectionname{#1}\Sectionmark{#1}}
\newcommand{\artefakt}[1]{\textbf{Artefakt der Phase \Sectionname :} #1}

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\begin{document}
\maketitle

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typo    
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Manche Tipps und Tricks wiederholen wir häufig.
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Dies ist eine Sammlung, um nichts zu vergessen
und weniger Fehler beim Erklären zu machen.

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\section{Tools für alle Phasen}
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\dictum[Francis Glassborow]{
Good programmers use their brains,
but good guidelines save us having to think out every case.
}

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\subsection{Versionskontrollsystem}

Wir empfehlen Subversion oder Git,
weil wir als Betreuer damit Erfahrung haben.

Git-Tipps:

\begin{itemize}
  \item \href{http://try.github.io}{Interactive Git Tutorial}: für Anfänger.
  \item \href{http://gitref.org/}{Git Reference}: relativ kompakte Anleitung.
  \item \href{http://git-scm.com/}{Offizielle Git Projektseite}
  \item \href{http://eagain.net/articles/git-for-computer-scientists/}
    {Git for Computer Scientists}:
    \enquote{Quick introduction to git internals for people who are not scared by words like Directed Acyclic Graph.}
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  \item Vermeide den Parameter \texttt{-{}-force} bzw. \texttt{-f}.
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    Häufig schiebst du damit Probleme nur deinen Teamkollegen zu.
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  \item Benutze den Parameter \texttt{-{}-rebase} bei einem \texttt{git pull},
    damit vermeidest du, dass alles voller merge-commits ist.
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    Alternativ kann man das (ab git 1.7.9) auch als globalen Standard einstellen
    mit \texttt{git config --global pull.rebase true}.
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\end{itemize}

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Genereller Tip:
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Keine generierten Dateien einchecken.
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Zum Beispiel erzeugt \TeX{} üblicherweise einige Dateien
(Endungen wie log, aux, out oder blg)
beim Erstellen einer pdf.
Diese sollten nicht im Versionskontrollsystem landen.
Ebensowenig die erzeugte pdf.
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Bei Git kann man hierzu z.B. die Datei \texttt{.gitignore} erstellen/verwenden.
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Man kann sich optional auch
Issue Tracker, Code Review, und ähnliche Tools gleich dazuholen,
beispielweise bei Github, Bitbucket, Gitlab oder
\href{https://git.scc.kit.edu}{git.scc.kit.edu}.
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\subsection{Dokumentenformat: \LaTeX}
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Wir empfehlen \LaTeX,
weil es sich gut mit Versionskontrollsystemen vereinbaren lässt
und man hier schon für die Bachelorarbeit üben kann.
Office o.ä. ist aber auch möglich.

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Statt den normalen Dokumentklassen
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empfehlen wir vor allem für deutsche Dokumente
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die KOMA-Scriptklassen zu verwenden.
Diese sind flexibler und besser für deutsche Typografie ausgelegt.
Das bedeutet deutsche Dokumente starten
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mit der folgenden Deklaration:
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\begin{verbatim}
\documentclass[parskip=full]{scrartcl}
\end{verbatim}

Das \texttt{parskip=full} sorgt
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für einen Absatzabstand von einer Zeile
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und die erste Zeile eines Absatzes wird nicht eingerückt.
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Das ist im Deutschen das übliche Format,
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aber nicht im Englischen.

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Weitere für (deutsche) \LaTeX-Dokumente fast immer gute Einstellungen:
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\begin{verbatim}
\usepackage[utf8]{inputenc} % use utf8 file encoding for TeX sources
\usepackage[T1]{fontenc}    % avoid garbled Unicode text in pdf
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\usepackage[german]{babel}  % german hyphenation, quotes, etc
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\usepackage{hyperref}       % detailed hyperlink/pdf configuration
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\hypersetup{                % `texdoc hyperref` for options
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  pdftitle={PSE: Tipps},
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  bookmarks=true,
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}
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\usepackage{csquotes}       % provides \enquote{} macro for "quotes"
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\end{verbatim}

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Die Dokumentation der Pakete ist häufig lesenswert,
insbesondere bei den Paketen  hyperref und scrguide (KOMA-Script).
Wer TeXLive per Kommandozeile benutzt,
kann einfach \texttt{texdoc scrguide} aufrufen.
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Zum Erzeugen eines PDFs aus den \LaTeX-Sourcen
empfehlen wir einen Wrapper wie \texttt{latexmk} zu verwenden.
Dieser übernimmt beispielsweise das mehrfache Ausführen von \texttt{pdflatex},
wo es notwendig ist.

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\section{Technisches Schreiben}
\dictum[Donald Knuth]{Anything that helps communication is good.
Anything that hurts is bad.
And that’s all I have to say.}
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Technisches Schreiben ist wichtig für alle Arten von technischen und wissenschaftlichen Dokumenten,
also auch API-Dokumentation, Bachelorarbeit, Pflichtenheft und Testbericht.
Es bedeutet vor allem eine präzise Ausdrucksweise
und widerspricht dabei einigen Regeln,
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die man im Deutsch\-unterricht gelernt hat.
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Ein paar praktische Tipps:
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denis.lohner committed
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\begin{itemize}
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  \item Vermeide Adjektive.
    Oft (nicht immer) sind sie unnötig oder
    ein schlechter Ersatz für einen ungenauen Begriff.
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  \item Nebensatzkonstruktionen vermeiden; Hauptsätze verwenden!
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  \item Definiere Begriffe klar und verwende keine Synonyme.
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    Synonyme lassen offen, ob genau das Gleiche gemeint ist
    oder nur etwas Ähnliches.
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  \item Abkürzungen sollten bei der ersten Verwendung (EV)
    ausgeschrieben werden. Nach der EV reicht dann die Kurzform.
  \item Versuche konkrete Zahlen und Namen anzugeben.
    Vermeide ungenaue Ausflüchte wie:
    meistens, viele, oft, möglichst, üblich, jemand, manche.
  \item Viele kurze Sätze sind einfacher zu verstehen als wenige lange Sätze.
  \item Beispiele machen das Endprodukt greifbarer.
  \item Illustrationen minimalistisch halten (z.B. IKEA Bauanleitung).
    Eine Information, ein Bild.
    Lieber mehrere ähnliche Bilder als ein komplexes Bild.
  \item Vermeide Wiederholung, stattdessen Referenzen benutzen.
    Wiederholungen haben oft subtile Unterschiede,
    was zu Unklarheit und Verwirrung führt.
    Bei Änderungen wird oft vergessen,
    dass Wiederholungen auch angepasst werden müssen.
  \item Versionskontrolle ergibt auch für technische Texte Sinn
    und nicht nur für Code.
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  \item Benutze nicht die automatische Umbruch-Funktion des Editors.
    Setze stattdessen im Source\-code einen Zeilenumbruch nach jedem Satz.
    Damit werden die Diffs des Versionskontroll\-systems lesbarer.
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\end{itemize}

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\section{Kolloquium}

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\dictum[Lilly Walters]{
The success of your presentation will be judged not by the knowledge you send
but by what the listener receives.
}

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Ein paar Hinweise für die Kollquien bzw. für Präsentation allgemein.

\begin{itemize}
  \item Alleine Üben!
    Daheim vor dem Spiegel üben.
    Einen Vortrag nur alleine, aber im Stehen und laut sprechend, vorzutragen
    ist meist schon lehrreich im Vergleich zu stillem Folienbasteln.
  \item Vor dem eigenen Team üben und konstruktiv gegenseitig kritisieren.
    Oft sehen die Kollegen Ticks, die man selbst nicht wahrnimmt.
    Beispielsweise häufige Ähs, häufiges Wegschauen vom Publikum,
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    verschränkte Arme, Nuscheln, nervöses Herumlaufen, etc.
  \item Laut und deutlich sprechen.
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  \item 10 Minuten sind nicht lange,
    aber man kann viel Information darin unterbringen.
  \item Prof. Snelting achtet sehr auf die Zeit.
    10 Minuten sind nicht 12 Minuten und auch nicht 7 Minuten.
  \item Daumenregel: 2 Minuten pro Folie, also 5 Folien.
    Ein Folie umfasst dabei möglicherweise Animationen / Overlays.
  \item Die Folien dem Betreuer zur Durchsicht geben.
  \item Auf die interessanten Punkte konzentrieren
    und sich nicht in den Details verlieren.
    Trotzdem sollte natürlich der Inhalt möglichst vollständig sein.
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  \item Keine Agenda-/Inhaltsverzeichnis-/Gliederungsfolie.
    Ist nicht mehr zeitgemäß und langweilt nur.
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  \item Ihr seid nicht gezwungen den KIT Folienstil zu verwenden.
    Es ist sogar eher falsch,
    schließlich repräsentiert ihr nicht das KIT,
    sondern nur euch als Team von Studenten.
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Andreas Zwinkau committed
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\end{itemize}

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\newpage
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\section{Organisatorisches}

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\dictum[Bjarne Stroustrup]{
Design and programming are human activities; forget that and all is lost.
}

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\begin{itemize}
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\item Meldet euch so früh wie möglich im \href{https://campus.studium.kit.edu}{Studierendenportal} für PSE und TSE an:
  \begin{itemize}
  \item QISPOS: Prüfungsnummern 529 und 455
  \item Campus: Prüfungsnummern 7500076 und 7500075
  \end{itemize}
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  \item Mails an den Betreuer sollten vom Phasenverantwortlichen kommen.
\end{itemize}

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\newpage
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\section{Pflichtenheft}

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\dictum[Dwight Eisenhower]{
I have always found that plans are useless, but planning is indispensable.
}

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\artefakt{PDF Dokument}

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Das fertige (Software-)Produkt wird am Ende der gesamten Entwicklung am Pflichtenheft gemessen (Stichwort Endabnahme).
Stellt der Auftraggeber zu große Unterschiede fest, wird er nicht bezahlen.
D.h.\ schon das Pflichtenheft muss es dem Leser ermöglichen, eine exakte Vorstellung des fertigen Produkts zu bekommen.
Insbesondere müssen \emph{alle} Produktfunktionen und -daten genannt und hinreichend genau beschrieben werden,
(G)UI-Entwürfe sind Pflicht, Bedienelemente müssen erklärt sein (z.B. Menüführung), und der Leser muss durch das Pflichtenheft
wissen, wie er das fertige Produkt verwenden kann (Stichwort Testfallszenarien).

\begin{description}
  \item[Musskriterien]
    Mindestanforderungen, gehen aus Aufgabenstellung hervor.
    Möglichst klein halten.
  \item[Wunschkriterien]
    Von den Gruppen selbst definierte, zusätzliche Funktionalität.
  \item[Abgrenzungskriterien]
    Was unterstützt unser Produkt explizit \emph{nicht}.
\end{description}

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Und noch einige generelle Anforderungen an das Pflichtenheft.

\begin{itemize}
  \item Wird jedes Kriterium durch mindestens einen Testfall geprüft?
    Zumindest intern (möglicherweise auch direkt im Pflichtenheft selbst)
    sollte für jedes Kriterium eine Liste an Testreferenzen
    und für jeden Test eine Liste an Kriteriumsreferenzen feststehen.
  \item Man stelle sich vor, das Pflichtenheft wird
    für Entwurf und Implementierung
    an ein anderes Team übergeben
    und das Ergebnis kommt zur Qualitätssicherung zurück.
    Wie zuversichtlich seid ihr,
    dass das Ergebnis euren Vorstellungen entspricht?
    Abweichungen von euren Vorstellung dürfen nur kritisiert werden,
    wenn dadurch Testfälle fehlschlagen.
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  \item Das Pflichtenheft sollte auch von nicht technisch versierten Menschen
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    zu großen Teilen verstanden werden können.
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    Am besten jemand fachfremdem zum Lesen geben
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    und danach Verständnisfragen stellen.
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  \item Das Pflichtenheft ist das entscheidendste Dokument
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    zwischen Kunde und Entwickler am Ende eines Projekts.
    Es darf \textbf{keinen Spielraum für Interpretationen} offen lassen.
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  \item Erfahrungsgemäßer Umfang: ca. 40 Seiten
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\end{itemize}

\subsection{Struktur}

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Beschreibung und Beispiele von Pflichtenheften
finden sich in der Vorlesung Softwaretechnik 1.
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Als \enquote{erweitertes Lastenheft} enthält es zusätzlich: Produktumgebung, Testfälle sowie Entwürfe der Benutzerschnittstelle.
Objektmodell und dynamische Modelle sind i.d.R. nicht verpflichtender Teil des PSE-Pflichtenhefts (detaillierte Klassen- und Sequenzdiagramme sind Teil des \emph{Entwurfs}).

Die Struktur aus SWT1 muss nicht exakt übernommen werden.
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Sinnvolle Änderungen könnten sein:

\begin{itemize}
  \item Funktionale Anforderungen von Muss- und Wunschkriterien mischen und
    durch Layout, Stil, Marker, Icons entsprechend kennzeichnen.
  \item
    Ein Pflichtenheft darf mehr enthalten als nur einen Katalog an Kriterien.
    Das Endprodukt soll komplett erklärt werden,
    also könnte Hintergrundwissen aus anderen Quellen hilfreich sein.
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    Auch Bilder und Grafiken sind erlaubt.
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  \item Reihenfolge der Kapitel verändern,
    so dass es flüssiger von vorne nach hinten gelesen werden kann.
  \item Testfallszenarien als Liste formatieren,
    so dass es als Checkliste für den Tester fungiert.
    Ein Punkte sollte dabei immer genau eine Aktion des Testers
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    und die erwartete Reaktion des Programms sein.
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    Beispiel:
    \paragraph{T1337} Einloggen
    \begin{enumerate}
      \item \begin{description}
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        \item[Stand] Offenes Browserfenster.
311
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        \item[Aktion] Benutzer gibt \enquote{facebook.com} in die Kopfzeile
          ein und drückt Enter.
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        \item[Reaktion] Der Browser wechselt zur Facebook-Frontseite.
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      \end{description}
      \item \begin{description}
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        \item[Stand] Facebook-Frontseite ist geladen.
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          Loginmöglichkeit oben rechts.
        \item[Aktion] Benutzer gibt \enquote{zuckerberg@facebook.com} als Email
          und \enquote{admin} als Passwort ein.
          Dann klickt der Benutzer auf den \enquote{Log In} Knopf.
        \item[Reaktion] Erfolgreich eingeloggt.
322
          Der Browser wird zur Newsfeedseite des Benutzers umgeleitet.
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      \end{description}
    \end{enumerate}
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    Diese Testfallszenarien eignen sich als Startpunkt für den Entwurf, und werden bei der internen Abnahme benutzt um das Produkt zu validieren.
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\end{itemize}

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\subsection{GUI Entwürfe}
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\begin{itemize}
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  \item \href{http://www.inkscape.org/de/}{Inkscape} ist ein freies Vektorzeichenprogramm
  \item \href{http://pencil.evolus.vn/}{Pencil} ist ein Open-Source GUI Prototyping Tool (enthält Formen für Android, iOS, Web, GTK, Windows XP, Sketch, ...)
  \item Die \href{http://developer.android.com/tools/index.html}{Android Developer Tools} enthalten einen grafischen UI Builder
  \item Papier und Tusche geht natürlich auch
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\end{itemize}

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\subsection{Inhalt der Präsentation}

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Die Präsentation muss nicht das komplette Pflichtenheft abbilden oder gar ersetzen.
Konzentriert euch auf die Aspekte, die technisch interessant sind oder euer Produkt von den anderen abheben.

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\begin{itemize}
  \item Kurze Einführung zur Aufgabenstellung
344
  \item Überblick über \emph{die wichtigsten} Features
345
  \item Grundsätzliche selbst gesetzte Rahmenbedingungen
346
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  \item Ein Testfallszenario als anschauliches durchgehenden Beispiel
\end{itemize}

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\newpage
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\section{Entwurf}
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352
\dictum[Bob Martin]{
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353
Design is the art of separation, grouping, abstraction, and hiding. The fulcrum of design decisions is change. Separate those things that change for different reasons. Group together those things that change for the same reason.
354
}
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356
\artefakt{PDF Dokument mit UML-Diagrammen,
357
  Klassenbeschreibungen, Erläuterungen, Designentscheidungen; evtl. großformatiges Klassendiagramm}
358

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\subsection{Inhalt}

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\begin{itemize}
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  \item Einleitung mit grobem Überblick.
    Dieser Abschnitt soll an das Pflichtenheft anschließen
    und die Aufteilung in die Pakete erklären.
  \item Detaillierte Beschreibung \emph{aller} Klassen.
    Das beinhaltet (JavaDoc) Beschreibungen zu allen Methoden,
    Konstruktoren, Packages und Klassen.
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    Was hier \emph{nicht} reingehört sind private Felder und Methoden.
    Das sind Implementierungsdetails.
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  \item Beschreibung von charakteristischen Abläufen
    anhand von Sequenzdiagrammen.
    Beispielsweise bieten sich Testszenarien aus dem Pflichtenheft hier an.
    Wir empfehlen Sequenzdiagramme möglichst früh zu erstellen,
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    denn dabei werden die Schnittstellen zwischen Packages und Klassen klar.
  \item Mit Blick auf den Implementierungsplan:
    Aufteilung in Klassen/Pakete,
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    die unabhängig voneinander implementiert und getestet werden können.
378
  \item Änderungen zum Pflichtenheft, z.B. gekürzte Wunschkriterien.
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379
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381
  \item Vollständiges großformatiges Klassendiagramm im Anhang.
    Ausschnitte/Teile können bereits vorher verwendet werden,
    um Teilkomponenten zu beschreiben.
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    Assoziationen zwischen Klassen dabei bitte
    mit entsprechenden Pfeilen darstellen,
    statt nur durch Feldtypen.
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    Ein kleines Beispiel ist in \Cref{fig:example_class_diagram} gezeigt.
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  \item Identifikation von Entwurfsmustern
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    um Struktur gröber zu beschreiben.
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  \item Erfahrungsgemäßer Umfang:
    \begin{itemize}
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      \item 100 Seiten, primär Klassenbeschreibungen
      \item 40--80 Klassen ohne Interfaces
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    \end{itemize}
  \item Möglicherweise weitere UML-Diagrammarten?
  \item Formale Spezifikation von Kernkomponenten?
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\end{itemize}

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\begin{figure}[hbp]
\includegraphics[width=\textwidth]{example_class_diagram.png}
\caption{\label{fig:example_class_diagram}
Klassendiagrammbeispiel:
Grobe Paketstruktur farblich hervorgehoben.
Ausgewählte Verwendungen als Assoziation eingetragen,
um auch Beziehungen durch Parameter oder lokale Variablen zu verdeutlichen.
}
\end{figure}

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Unserer Erfahrung nach ist die Entwurfsphase die schwierigste,
da Studenten hier so gut wie keine Erfahrung haben
(im Gegensatz zur Implementierungsphase).
Deswegen hier ein paar konkrete Schritte,
die helfen sollen einen Anfang zu finden.

\begin{enumerate}
  \item Sucht alle relevanten Substantive im Pflichtenheft heraus.
    Viele davon lassen sich direkt als Klassen abbilden.
    Zum Beispiel: Button, Level, Spielfigur, Bild, etc.
  \item Was kann man mit diesen Objekten tun?
    So erhält man die Methoden.
    Beispielsweise kann man ein Bild drehen, anzeigen und umfärben.
  \item In welcher Beziehung stehen die Objekte miteinander?
    So erhält man die Pfeile im UML Diagramm.
    Zum Beispiel weiß eine Spielfigur vielleicht in welchem Level sie ist.
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  \item Spielt die Testfallszenarien durch.
    So finden sich noch fehlende Methoden und Assoziationen.
    Außerdem könnt ihr dabei schon die ersten Sequenzdiagramme sammeln.
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  \item Organisiert die Klassen sinnvoll in Gruppen.
    So erhält man die Paketstruktur.
    Beispielsweise Model-View-Controller könnte hier sichtbar werden.
  \item Diese ersten Schritte kann man erstmal zügig in einer Sitzung
    mit dem ganzen Team machen.
    Anschließend kann man die Pakete oder Klassen einzelnen Personen zuordnen,
    die dann eigenverantwortlich die Details ausarbeiten.
  \item Nun ist die erste Woche rum.
    Man hat einiges an Material produziert und kann es dem Betreuer zeigen.
  \item Jetzt ist es auch an der Zeit mit dem eigentlichen Dokument zu beginnen.
    Inbesondere sollten technische Fragen geklärt sein.
    Womit erstellen wir unsere UML Diagramme?
    Automatisches Erzeugen von Java-Code mit JavaDoc-Kommentaren
    und daraus LaTeX und PDF erzeugen?
    Das alles sollte man in der zweiten Woche zum Laufen bringen.
  \item Da man nun bereits ein Dokument hat,
    kann man grundlegende Entwurfsentscheidung sofort niederschreiben.
    Sammelt erstmal alles in dem Dokument.
    Ordnen und polieren kann man das später in der Phase.
  \item Ein weiterer großer Brocken ist die Anbindung an die Platform,
    die man benutzt. Beispielsweise Qt, Android oder ein anderes Framework.
    Hier ist es oft ratsam ein paar minimale Beispielanwendungen zu bauen,
    um ein Gefühl für die API zu bekommen.
  \item Nach zwei Wochen sollten die meisten Klassen entworfen sein.
    Allerdings hat üblicherweise jedes Teammitglied seinen Bereich für
    sich bearbeitet.
    Nun wird es Zeit sich mit der Integration zu beschäftigen.
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    Nehmt euch noch einmal die Testfallszenarien aus dem Pflichtenheft vor
    und geht diese anhand des Klassendiagramms detailliert durch.
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    Wer ruft wen mit welchen Argumenten auf?
    Üblicherweise fallen dabei viele Details auf,
    wo man mehr Informationen weitergeben muss.
  \item Auch nicht zu vergessen sind Dinge die nicht im UML auftauchen.
    Bilder, SQL-Schema, JSON-Schema, Tools wie ein Leveleditor, etc.
  \item Nun sind drei von vier Wochen rum
    und eigentlich sollte der Entwurf so ziemlich vollständig sein.
    Jetzt ist genügen Zeit für Feinschliff, Präsentation
    und Konsistenzprüfung.
\end{enumerate}

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\subsection{Bewertung eines Entwurfs}

Hier ein paar Tipps, wie man einen Entwurf einschätzen kann.
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Paradoxe Anforderungen zeigen, dass gutes Design eine Kunst ist.
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\begin{itemize}
  \item Geheimnisprinzip (information hiding) beachtet?
    Jede Entwurfsentscheidung sollte in genau einer Klasse gekapselt sein,
    so dass eine Änderung dieser Entscheidung
    auch nur diese eine Klasse betrifft.
    Allgemein sollte ein Klasse/Paket möglichst wenig interne Details
    nach außen preisgeben.
  \item Lose Koppelung zwischen Klassen/Paketen?
    Abhängigkeiten zu fremden Schnittstellen
    machen spätere Änderungen aufwendiger.
    Im UML Diagramm sollten möglichst wenig Verbindungen
    zwischen Klassen zu sehen sein.
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    Siehe auch \href{http://www.ccs.neu.edu/research/demeter/demeter-method/LawOfDemeter/general-formulation.html}{Law of Demeter}.
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  \item Starke Kohäsion innerhalb von Klasse/Paket?
    Wenn Methoden einer Klasse eigentlich unabhängig voneinander sind,
    ist es ein Zeichen,
    dass eine Auftrennung in zwei Klassen sinnvoll sein könnte.
    Kohäsion führt zu besserer Wiederverwendbarkeit der einzelnen Klassen.
  \item Klassen/Pakete sind gleichzeitig erweiterbar und stabil?
    Erweiterbarkeit bei stabilem Interface ist der große Vorteil
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    von objekt-orientiertem gegenüber prozeduralem Entwurf,
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    der durch Vererbung und Polymorphie erreicht wird.
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    Siehe auch \href{https://en.wikipedia.org/wiki/Open/closed_principle}{Open-Closed Principle}.
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  \item Liskovsches Substitutionsprinzip bei Vererbung erfüllt?
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    Unterklassen sollte alle Nachbedingungen
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    und alle Invarianten der Oberklasse erfüllen.
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    Andernfalls könnte es zu Fehlern kommen,
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    wenn eine Unterklasse als Oberklasse verwendet wird.
  \item Verhalten von Implementierung getrennt?
    Das Verhalten (Was soll getan werden) ändert sich sehr viel häufiger
    als die Implementierung (konkrete Algorithmen).
    Beispielsweise sind Sortieralgorithmen recht statisch,
    während die Frage wonach sortiert werden soll,
    sehr flexibel sein sollte.
  \item Keine zyklischen Abhängigkeiten?
    Beispielsweise ist eine zyklische Abhängigkeit
    von Konstruktoren schlicht nicht möglich.
    Eine zyklische Abhängigkeit von größeren Modulen bedeutet,
    dass man alles auf einmal implementieren muss,
    bevor irgendwas funktioniert.
    Entwurfsmuster um Abhängigkeiten zu entfernen:
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    Observer, Visitor, Strategy
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  \item Lokalitätsprinzip beachtet?
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    Eine Änderung der Spezifikation sollte nur lokale Änderungen benötigen.
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    Das impliziert:
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    Eine Klasse/Paket/Methode sollte für sich verständlich sein,
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    ohne dass Kontext notwendig ist.
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\end{itemize}

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Ähnlich zu den üblichen Entwurfsmustern,
gibt es auch Anti-Entwurfsmuster.
Also Muster die man im Entwurf erkennen kann,
die praktisch immer zu Problemen führen.
Ein paar Beispiel, die in vergangenen PSE Projekten auftraten:

\begin{itemize}
  \item God Object.
    Wenn zuviel Funktionalität in eine Komponente (Klasse) gesteckt wird.
    Es verletzt Lokalitäts- und Geheimnisprinzip.
  \item Anemic domain model.
    Wenn das Model praktisch nur noch Datenspeicher ist.
    Objekt-Orientiertes Design zeichnet sich gerade dadurch aus,
    dass Daten \emph{und} Verarbeitung in Objekten zusammengebaut werden.
    Objekte die nur zur Datenhaltung da sind
    erzwingen prozedurale Programmierung.
  \item \texttt{switch} und \texttt{instanceof}.
    Sieht man im Entwurf zwar noch nicht direkt,
    ist aber manchmal absehbar.
    Dynamische Binding ist meistens die bessere Wahl.
\end{itemize}

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\subsection{UML Diagramme}

\begin{itemize}
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  \item \href{http://www.umlet.com/}{UMLet} noch ein UML Tool
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  \item \href{http://umbrello.kde.org/}{Umbrella} um einfach nur Diagramme zu zeichnen
  \item \href{http://www.bouml.fr}{BOUML} noch ein UML Tool
  \item \href{http://www.umlgraph.org/}{UMLGraph}
    für Versions-Control-freundliche UML Diagramme.
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552
    (Tipp: Alles in eine Datei und erst in der Implementierungsphase aufspalten)
  \item \href{http://plantuml.sourceforge.net/}{PlantUML} noch ein Tool
    für Versions-Control-freundliche UML Diagramme.
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    Allerdings eigene Syntax, so dass kein Java-Code daraus erzeugt werden kann.
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  \item \href{http://www.objectaid.com/}{ObjectAid UML Explorer for Eclipse}
    ein Source-to-Diagram plugin.
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  \item \href{http://www.eclipse.org/papyrus/}{Eclipse Papyrus}
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  \item \href{http://www.visual-paradigm.com}{Visual Paradigm}
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  \item \href{http://argouml.tigris.org/}{ArgoUML} um auch Code zu generieren und beim Entwurf zu helfen (Vorsicht: keine \enquote{Undo}-Funktionalität)
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\end{itemize}

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\subsection{Mehr Links}

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\begin{itemize}
  \item \href{https://github.com/MatzeB/texdoclet}{TeXdoclet}
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    um mit JavaDoc \LaTeX{} zu erzeugen.
    Das ermöglicht den automatischen Flow:
    ArgoUML $\rightarrow$ JavaDoc+TeXdoclet $\rightarrow$
    \LaTeX{} $\rightarrow$ Section \enquote{Klassenbeschreibung} im Entwurf.
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  \item \href{http://www.iste.uni-stuttgart.de/se-old/links/links-se/entwurfsregeln-fuer-den-objektorientierten-entwurf/principles.html}{Prinzipien für den objektorientierten Entwurf},
    Guter Überblicksartikel.
  \item \href{http://prinzipien-der-softwaretechnik.blogspot.de/}{Prinzipien Der Softwaretechnik},
    Blog zum Thema Prinzipien im Software Engineering.
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574
  \item \href{http://gameprogrammingpatterns.com/}{Game Programming Patterns}
    Buch zu Design Patterns in der Spieleprogrammierung
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  \item \href{https://github.com/qznc/uml_generation}{Example Toolchain} zum Wiederverwenden
  \item \href{http://www.oracle.com/technetwork/java/javase/documentation/index-137868.html}{How to Write Doc Comments for the Javadoc Tool}
    mit einigen Tipps und Beispielen.
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\end{itemize}

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\subsection{Inhalt der Präsentation}

\begin{itemize}
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  \item Gerade für UML Diagramme wäre eine unkonventionelle Präsentation
    mit \href{http://prezi.com/}{Prezi} einen Versuch wert.
    Man kann ein großes allumfassendes Klassendiagram zeigen
    und dann in Packages und Klassen reinzoomen.
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  \item Kurze Einführung und Verbindung zum Pflichtenheft
  \item Ein Sequenzdiagram als anschauliches Beispiel
    mit Ausschnitten aus dem Klassendiagramm.
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    Hier kann man ein Testfallszenario aus dem Pflichtenheft auswählen.
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  \item Überblick über das Gesamtklassendiagramm, Pakete, Module geben.
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    Hier kann man über die Verwendung von Entwurfsmustern erzählen.
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    Das \textbf{Klassendiagramm} sollte den Kern der Präsentation bilden,
    also sollte man hier auch die meiste Zeit für aufwenden.
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  \item Ein großformatig ausgedrucktes Klassendiagramm vermittelt einen Eindruck von der Gesamtarchitektur
    und ist für die folgende Diskussion nützlich.
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  \item Einhaltung softwaretechnischer Prinzipien zeigen
    (z.B. Kohäsion, Lokalitätsprinzip, etc)
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  \item Gestrichene Wunschkriterien können, aber müssen nicht erwähnt werden.
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    Man muss hier aufpassen, dass kein negativer Eindruck zurückbleibt.
    Für manches gibt es gute Gründe, aber oft ist es geschickter
    Streichungen nur im Dokument zu erwähnen.
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  \item Verwendete externe Resourcen
    (Bilder,Frameworks,Bibliotheken,Sounds,Musik,etc)
  \item Nur kurz erwähnen weil eher langweilig:
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    Eigene Formate, Datenbankschemata, Einstellungen, Menüstruktur
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    und Dialoge.
\end{itemize}

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\newpage
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\section{Implementierung}
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\dictum[Linus Torvalds]{Talk is cheap. Show me the code.}
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\artefakt{Implementierungsplan zu Beginn,
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  Implementierungsbericht als PDF Dokument
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  und vollständiger Sourcecode}
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\subsection{Plan}
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\begin{itemize}
  \item Klarer zeitlicher Ablauf der Implementierungsphase,
    um frühzeitig Verzögerungen zu bemerken.
  \item Abhängigkeiten aus dem Entwurf müssen beachtet werden.
625
    Wo ist der \href{http://projektmanagement-definitionen.de/glossar/kritischer-pfad/}{Critical Path}?
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  \item Wie können Teile der Anwendung möglichst früh getestet werden?
    Braucht es dafür Stub-/Mock-Klassen?
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  \item Klare Aufgabenverteilung im Team.
    Dabei muss eine faire Verteilung und die Abhängigkeiten beachtet werden.
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  \item Als Form bietet sich ein GANTT Chart an,
    wie das Beispiel in \Cref{fig:GANTT}.
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    Verpflichtend ist es aber nicht.
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    Zum Beispiel lässt sich auch eine Tabelle oder \texttt{dot} benutzen.
  \item Einzelne Jobs kann man Klassen oder Packages zuordnen,
    aber häufig ist das nicht möglich.
    Zwischen vielen Klassen gibt es zirkuläre Abhängigkeiten.
    Manche Aufgaben erfordern nur Teile von Klassen.
    Da bietet es sich an, gröbere Aufgaben festzulegen.
    Auch könnte man die Testszenarien als Aufgabenbeschreibung nutzen.
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  \item Zu \emph{Beginn} der Implementierungsphase
    beim Betreuer abzugeben.
\end{itemize}

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\begin{figure}[h]
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\includegraphics[width=0.8\textwidth]{GANTT_example}
\caption{\label{fig:GANTT}
Beispiel GANTT Chart:
Jede einzelne Klasse ist als Aufgabe eingetragen.
Abhängigkeiten sind als Pfeile erkennbar.
Der kritische Pfad ist in rot gekennzeichnet.}
\end{figure}


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\subsection{Bericht}
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\begin{itemize}
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  \item Erfahrungsgemäßer Umfang: ca. 20 Seiten
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  \item Einleitung mit Anschluss auf Pflichtenheft und Entwurf
  \item Dokumentation über Änderungen am Entwurf,
    beispielsweise entfernte oder neu hinzugefügte Klassen und Methoden
  \item Welche Muss- und Wunschkriterien sind implementiert?
  \item Welche Verzögerungen gab es im Implementierungsplan?
    Kann beispielsweise als zweites GANTT Diagramm am Ende dargestellt werden.
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  \item Übersicht zu Unittests
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\end{itemize}

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\subsection{Unittests}

\begin{itemize}
  \item Von Anfang an Unittests benutzen.
    Diese Tests gehören \emph{nicht} in die Phase Qualitätssicherung.
  \item Vor allem nicht-graphische Klassen können so
    frühzeitig getestet und Regressionen vermieden werden.
  \item Nur öffentliche Schnittstellen testen.
    Private Methoden werden nicht getestet.
  \item Unittests testen nur kleine \enquote{units}
    (üblicherweise einzelne Klassen) für sich.
    Es sollen nicht ganze Testszenarien getestet werden.
\end{itemize}

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\subsection{Sonstiges}

\begin{itemize}
  \item Warnungen reparieren.
    Es ist empfehlenswert,
    dass ein Projekt beim Bauen keine Warnungen ausgibt.
    Eine Warnung bedeutet,
    dass der Code üblicherweise aber nicht garantiert fehlerhaft ist.
    In Ausnahmen kann der Programmierer in Java
    dann Annotationen einfügen um Warnungen zu unterdrücken.
  \item Warnungen anschalten.
    In Eclipse kann man zusätzliche Warnungen anschalten:
    Project properties
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    $\rightarrow$ Java $\rightarrow$ Compiler
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    $\rightarrow$ Errors/Warnings.
    Standardmäßig wird das meiste ignoriert.
    Beispielsweise kann man aktivieren,
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    eine Warnung anzuzeigen wenn eine Klasse \texttt{equals} überläd
    aber nicht auch \texttt{hashCode}.
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  \item Kommentare im Code (also nicht API Doku)
    sollten das \enquote{Warum} klären,
    nicht das \enquote{Wie}.
    Es ist naturgemäß schwierig vorherzusehen,
    welche Warum-Fragen sich jemand stellt,
    der ein Stück Code liest.
    Die Fragen sind üblicherweise
    \enquote{Warum ist X hier notwendig?},
    \enquote{Warum ist kein X hier?} oder
    \enquote{Warum X, wobei Y doch besser wäre?}.
  \item Exceptions (nicht RuntimeException) für Fehler beim Aufrufer.
    Assertions für interne Konsistenzfehler
    bzw. um Annahmen explizit zu machen.
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  \item Keine \href{https://en.wikipedia.org/wiki/Magic_number_(programming)#Unnamed_numerical_constants}{Magic Numbers}.
    Explizite Zahlen im Quellcode sind entweder selbsterklärend
    oder durch benannte Konstanten zu ersetzen.
    Am besten immer letzteres.
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\end{itemize}

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\subsection{Inhalt der Präsentation}

\begin{itemize}
  \item Was wurde implementiert? Welche Wunschkriterien gestrichen?
  \item Zeitplan eingehalten? Wo nicht?
  \item Unerwartete Probleme bei der Implementierung?
  \item Größere Änderungen am Entwurf?
  \item Grobe Statistiken.
    Lines of Code, Wieviele Commits, Arbeitsaufteilung im Team.
\end{itemize}

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\begin{figure}\centering
\begin{tikzpicture}
\pgfplotstableread{ % Read the data into a table macro
Label    Alice    Bob    Carol    Dan    Eve
1       623      523        923    323    133
2      1223      923       1426    923   1433
3      1125     1523       1222   1523   1734
4      1328     1226       1821   1923   2435
5      2126     1998       1987   2123   2539
}\datatable

\begin{axis}[
  ybar stacked,   % Stacked horizontal bars
  ymin=0,         % Start x axis at 0
  xtick=data,     % Use as many tick labels as y coordinates
  xticklabels from table={\datatable}{Label}
]
\addplot [fill=green!70!blue]table [y=Bob, x expr=\coordindex] {\datatable};
\addplot [fill=red!80!yellow] table [y=Carol, x expr=\coordindex] {\datatable};
\addplot [fill=blue] table [y=Dan, x expr=\coordindex] {\datatable};
\addplot [fill=yellow] table [y=Alice, x expr=\coordindex] {\datatable};
\addplot [fill=red!50!blue]table [y=Eve, x expr=\coordindex] {\datatable};
\end{axis}
\end{tikzpicture}
\label{fig:loc-per-person}
\caption{Anzahl Codezeilen je Person über 5 Wochen hinweg.
Diese Art von Graph zeigt dass die Verteilung im Team fair aussieht.
Andreas Zwinkau's avatar
Andreas Zwinkau committed
757
Man sieht auch das kontinuierliche Wachstum.}
Andreas Zwinkau's avatar
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758
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\end{figure}

Andreas Zwinkau's avatar
Andreas Zwinkau committed
760
\newpage
denis.lohner's avatar
denis.lohner committed
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\section{Qualitätssicherung}
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\dictum[Edsger Dijkstra]{
Program testing can be used to show the presence of bugs,
but never to show their absence!
}

Andreas Zwinkau's avatar
Andreas Zwinkau committed
768
\artefakt{Testbericht}
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770
\begin{itemize}
Andreas Zwinkau's avatar
Andreas Zwinkau committed
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  \item Überdeckung der Unittests maximieren.
    (Siehe bspw.: \href{http://www.eclemma.org/}{EclEmma})
    Wenn GUIs im Spiel sind,
774
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    ist 100\% Überdeckung üblicherweise nicht möglich,
    aber 90\% sollten schon angestrebt werden.
776
  \item Komplette Testszenarien aus dem Pflichtenheft durchgehen.
Andreas Zwinkau's avatar
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    Ein Testdurchlauf sollte möglichst automatisch ablaufen.
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  \item \href{http://developer.android.com/tools/help/monkeyrunner_concepts.html}{Monkey Testing}
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    für einfaches GUI testen.
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    Der Ertrag ist erfahrungsgemäß nicht sehr groß,
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781
    also nicht zuviel Aufwand hineinstecken.
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  \item \href{http://developer.android.com/tools/debugging/improving-w-lint.html}{Lint}
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Andreas Zwinkau committed
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    und andere statische Werkzeuge recherchieren.
    Codequalität kann gar nicht gut genug sein.
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    Ein weiteres Tool wäre \href{http://www.sonarqube.org/}{SonarQube}
    oder \href{https://pmd.github.io/}{PMD}.
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Andreas Zwinkau committed
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  \item \href{http://en.wikipedia.org/wiki/Usability_testing#Hallway_testing}{Hallway Usability Testing}.
    Systematisches Vorgehen ist wichtig,
    also vorher Fragen, Aufgaben und Umfang festlegen.
    Qualitative (Interviewzitate) und
    quantitative (Durchschnitt über alle Tester)
    Ergebnisse dokumentieren.
  \item Alle gefunden Bugs und deren Reparatur dokumentieren.
    So entsteht der Testbericht am Ende.
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Andreas Zwinkau committed
795
    Schema im Bericht: Fehlersymptom, -grund und -behebung
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  \item Erfahrungsgemäßer Umfang: ca. 10--20 Seiten
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\end{itemize}

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\subsection{Interne Abnahme}
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Andreas Zwinkau committed
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Von der Phaseneinteilung gehört die interne Abnahme zur Qualitätssicherung.
Terminlich ist sie entweder zusammen mit dem Kolloquium der Qualitätssicherung
oder kurz danach.
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Hier ist der Code nun endgültig \enquote{fertig},
eure Anwendung wird danach bewertet, was jetzt läuft.
Andreas Zwinkau's avatar
Andreas Zwinkau committed
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Vollständigkeit der Abgabe ist das Wichtigste.
Andreas Zwinkau's avatar
Andreas Zwinkau committed
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Der Sinn dahinter ist, dass euer Betreuer verpflichtet ist
Prüfungsunterlagen 5 Jahre lang aufzubewahren.
Da niemand so genau weiß, was das im Fall von PSE bedeutet,
wird am einfachsten \textsc{Alles} archiviert.
\begin{itemize}
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  \item Source-code (TeX,Java,Makefile,C++,Python,HTML,etc):
    vermutlich einfach der Inhalt eures Versionskontrollsystems.
  \item Artefakte (Compiliertes Programm, Dokumente, etc).
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Andreas Zwinkau committed
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    Zwischenstufen (TeX .aux Dateien) kann man sich sparen,
    andererseits sind die auch nicht so groß.
\end{itemize}

Außerdem ist das der Zeitpunkt wo euer Betreuer
zum letzten Mal euer Produkt testet.
Falls es aufwendiger ist es lauffähig zu bekommen
(bspw. auf ein Androidgerät laden)
am einfachsten ein Gerät mit fertiger Software mitbringen.

Andreas Zwinkau's avatar
Andreas Zwinkau committed
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\section{Abschlusspräsentation}
denis.lohner's avatar
denis.lohner committed
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\dictum[George Torok]{
We love to hear stories. We don’t need another lecture. Just ask kids.
}

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\artefakt{Präsentationsfolien}

Andreas Zwinkau's avatar
minors    
Andreas Zwinkau committed
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Showtime!

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842
\subsection{Inhalt}

Wichtigster Inhalt ist \enquote{\textbf{Was rauskam}}.
Präsentiert eure Applikation.
Das darf so kreativ sein, wie ihr euch traut.
Von der Livedemo bis zum Theaterspielen ist alles erlaubt.

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Allerdings soll es kein reiner Werbevortrag sein,
schließlich präsentiert ihr trotzdem vor akademischem Publikum.
Es sollten auch folgende Informationen in den Vortrag:
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\begin{itemize}
  \item Kurze Statistik:
    Wieviel Zeilen Code, wieviele Commits und Tests, wieviel Überdeckung?
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852
  \item Einblick in die Softwaretechnik:
    Interessante Fakten aus den vorherigen Phasen.
    Kernkomponenten skizzieren.
    Wie fandet ihr \enquote{Wasserfall mit Rückkopplung}?
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  \item Lernerfahrung:
    Was hat erstaunlich gut funktioniert?
    Was war aufwendiger als gedacht?
    Was würden wir beim nächsten Mal anders machen?
    Insbesondere Soft-Skill Erfahrung in Sachen
    Teamarbeit und Organisation sind hier interessant.
Andreas Zwinkau's avatar
Andreas Zwinkau committed
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  \item Die ganze Gruppe:
    Mindestens sollten alle Namen auf den Folien stehen.
    Alle Teammitglieder sollten sich mal zeigen.
    Vielleicht können sogar alle sinnvoll in die Präsentation eingebunden werden?
Andreas Zwinkau's avatar
Andreas Zwinkau committed
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  \item Welche Tools hab ihr für die verschiedenen Aufgaben benutzt
    und wie gut fandet ihr sie?
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  \item Zeitrahmen sind 15 Minuten plus Fragen.
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\end{itemize}

Zu diesem Zeitpunkt habt ihr erfolgreich ein ordentliches Softwareprojekt
von Anfang bis Ende durchgeführt.
Selbst wenn nicht alles glatt lief,
so könnt ihr trotzdem Stolz auf euch sein.
Egal was ihr gemacht habt,
völlig falsch kann es nicht gewesen sein.

Andreas Zwinkau's avatar
Andreas Zwinkau committed
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\pagebreak
Andreas Zwinkau's avatar
Andreas Zwinkau committed
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Wie bereits gesagt,
seid ihr nicht gezwungen den KIT Folienstil zu verwenden.
Andreas Zwinkau's avatar
Andreas Zwinkau committed
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Lasst euch stilistisch also woanders inspirieren.

\includegraphics[width=\textwidth]{iPad-2-Keynote-by-Steve-Jobs.png}
{\tiny Image source: \url{http://abovethecrowd.com/2015/07/07/in-defense-of-the-deck/}}

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\subsection{Mehr Links}

\begin{itemize}
  \item \href{http://www.presentationzen.com/}{Presentation Zen}
  \item \href{http://beza1e1.tuxen.de/articles/technical_presentation.html}{9 Tips How to Give a Technical Presentation}
  \item \href{http://dilbert.com/blog/entry/the_science_of_making_your_story_memorable/}{The Science of Making Your Story Memorable}
  \item \href{http://www.nytimes.com/2013/10/06/magazine/and-then-steve-said-let-there-be-an-iphone.html?pagewanted=all}{Backstage at the First iPhone Presentation}
\end{itemize}

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\section{Probleme im Team}

Am schönsten ist PSE wenn alle Teammitglieder hochmotiviert sind,
so dass alle ihren Beitrag leisten.
Manchmal läuft es auch so.
Manchmal kracht es aber auch.

An vorderster Front und bewusst in der Verantwortung
steht der Phasenverantwortliche.
Falls dieser ein Problem nicht lösen kann,
eskaliert es zum Betreuer.
Falls dieser ein Problem nicht lösen kann,
eskaliert es zur PSE-Organisation.
In jedem Fall hofft man aber natürlich,
dass eine Eskalation nicht notwendig ist.

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\subsection{Wie vermeidet man Probleme?}

Ein wichtiger Punkt ist klare Erwartungen auszusprechen.
Besprecht in der Gruppe Fragen wie die Folgenden:

\begin{itemize}
  \item Welche Note / Teilnote erwarte ich?
    Ist eine 1,0 das klare Ziel oder bin ich schon mit 1,7 zufrieden?
  \item Welche Aufgaben müssen zu welchen Deadlines erledigt sein?
    Sollte der Phasenverantwortliche wöchentliche Deadlines festlegen?
  \item Wie hart darf man mich kritisieren?
    Studenten kommen oft aus sehr unterschiedlichen Kulturen,
    wo Fleiß, Ehre, Respekt oder Pünktlichkeit ganz anders bewertet werden.
  \item Wieviel Zeit kann ich wann für PSE aufbringen?
    Es geht dabei nicht nur um Zeitplanung.
    Häufig investieren PSE-Teilnehmer mehr in ihr Projekt als gefordert,
    falls nur einzelne aus dem Team das tun,
    kann es sich negativ auf die Gruppenmoral auswirken.
\end{itemize}

Es kann hilfreich sein einige Regeln schriftlich festzuhalten.
Empfehlenswert ist dabei ein Minimum an Zeremonie,
indem beispielsweise jedes Teammitglied das Regelwerk unterschreibt.

\subsection{Was tun bei Problemen?}

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Häufigstes Problem ist,
dass ein oder mehrere Teammitglieder kaum mithelfen.
Die Aufgabenverteilung wird unfair
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und diejenigen, die die Arbeit machen, sind frustriert.
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Wichtig ist als erstes Fakten zu sammeln und aufzuschreiben.
Wer hat wann welche Aufgabe mit welcher Deadline zugeteilt bekommen?
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Wer hat wann wieviel Stunden gearbeitet?
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Welche Deadlines wurden wie schlecht oder gar nicht eingehalten?
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Man braucht konkreten Fakten.
Die Aufgabenverteilung kann der Phasenverantwortliche kontrollieren.
Stundenzettel muss jeder für sich führen.
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Nun bespricht man diese Fakten.
Fokus ist primär die Suche nach einer gemeinsamen Diskussionsgrundlage.
Sind wir uns einig, was wirklich geschehen ist?
Hier ist Vollständigkeit wichtig.
Bei stilleren Studenten ist Nachbohren mit Fingerspitzengefühl notwendig.
Sind wir uns einig, dass es so nicht weitergehen soll?
Falls nicht, wird eskaliert.
Falls ja, hat man gemeinsames Ziel
und kann gemeinsam an einer Lösung arbeiten.
Falls man keine Lösung findet,
sollte man nach Hilfe suchen.

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\section{Feedback}

Wir wissen gerne was wir besser machen könnten.
Falls ihr also den Jahrgängen nach euch etwas Gutes tun wollt,
dann gebt eurem Betreuer ein Feedback.
Zum Beispiel könnt ihr die folgenden beiden Fragen beantworten:

\begin{enumerate}
  \item Auf einer Skala von 0 (schlecht) bis 10 (perfekt),
    wie fandet ihr PSE/TSE?
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    \hfill\fbox{\begin{minipage}{1cm}
    \hspace{0.4cm}\vspace{10pt}
    \end{minipage}}
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  \item Warum in Frage 1 genau diese Zahl? Warum nicht mehr? Warum nicht weniger?
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\end{enumerate}

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\vfill
\begin{center}
when you don't create things, you become defined by your tastes rather than ability.
your tastes only narrow \& exclude people. so \textbf{create}.

\hfill --- Why The Lucky Stiff
\end{center}

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\end{document}