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<div class="description">
<h2>Marijke van Warmerdam - Take a long break I, II (2006)</h2>
<p class="subtitle">Photos auf Di-bond mit Draht und Ventilator, jeweils 150 x 187,5 cm, <a href="http://www.staedtische-galerie.de" target=new>Städtische Galerie Karlsruhe</a></p>
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<h2>
Marijke van Warmerdam (*1959) - Take a long break I, II (2006)
</h2>
<p class="subtitle">
Photos auf Di-bond mit Draht und Ventilator, jeweils 150 x 187,5 cm,
<a href="http://www.staedtische-galerie.de" target=new>StädtischeGalerie
Karlsruhe</a>
</p>
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Das Œuvre der niederländischen Künstlerin Marijke van Warmerdam, die in
Karlsruhe und Amsterdam tätig ist, umfasst eine Bandbreite künstlerischer
Medien. So hat sie neben Film, Fotografie, Skulptur und Malerei,
Installationen, wie die vorliegende Arbeit aus der Städtischen Galerie
Karlsruhe, geschaffen.
</p>
<p>
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Ein überstimmendes Merkmal ihrer Arbeiten ist die Reduktion auf nur
wenige, alltagsbezogene Objekte, die aus dem realen Zusammenhang genommen,
scheinbar schwerelos existent sind. Die Arbeit der Städtischen Galerie ist
hier bespielhaft: Zwei unsichtbar an der Decke aufgehängte Fotografien, die
sich mittels eines am Boden platzierten Ventilators, hypnotisch im Kreis
drehen. Die Bilder zeigen zwei Tassen samt Untertasse mit einem Dekor aus
schwarzen und roten Punkten. Erst die sanften Drehungen der großformatigen
Tafeln offenbaren ihr Geheimnis: Während aus einer der Tassen Dampf
aufsteigt, erheben sich aus der anderen seifenblasenartige,
durchscheinende rötliche Punkte, einer mit einer Palme im Kern.
</p>
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Lediglich auf den ersten Blick sind die Fotografien identisch, ihre
folgenreiche Varianz eröffnet sich, wenn wir der Aufforderung der
Künstlerin durch Titel – <i>Take a long break</i> – nachkommen. Das
Aufrechterhalten des Moments ist somit ein zentraler Punkt der Werke
van Warmerdams. Die nur geringfügigen Veränderungen, die eindeutig auf
das gezeigte Objekt rekurrieren, entheben es jedoch zugleich aus dem
originalen Kontext und verleihen der Abbildung in ihrer puristischen
Schärfe eine eigene, neue Realität.
</p>
<p>
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Obgleich die Künstlerin keine eigenständige Geschichte erzählt, kann sich
der Betrachter der magischen Variation der beiden Tafeln, ihrer endlosen,
sich immer wieder aufs Neue transformierenden Abfolge, entziehen.
</p>
<p style="text-align: right;">
<span class="autorenkürzel" title="?? ??">??</span>
<span class="autorenkürzel" title="Dr. Alice Klaassen">AK</span>
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</div>
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<div class="description">
<h2>Matthias Grünewald - Die heilige Elisabeth von Thüringen, Eine heilige Märtyrerin (1511/12)</h2>
<p class="subtitle">Mischtechnik auf Tannenholz, 95,8 x 42,8 cm, 101,2 x 43,7 cm, <a href="http://www.kunsthalle-karlsruhe.de" target=new>Staatliche Kunsthalle Karlsruhe</a>, Inv. 2604, 2605</p>
<h2>
Mathis Neithart Gothart (Grünewald) (um 1475/80–1528) - Die heilige
Elisabeth von Thüringen, Eine unbekannte Märtyrerin (1509/11
</h2>
<p class="subtitle">
Grisaille, Tempera auf Tannenholz, 95,8 x 42,8 cm, 101,2 x 43,7 cm,
<a href="http://www.kunsthalle-karlsruhe.de" target=new>Staatliche
Kunsthalle Karlsruhe</a>, Inv. Nr. 2604, 2605.
</p>
<p>
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Grünewald gilt als einer der bedeutendsten deutschen Maler des 16.
Jahrhunderts. Zu seinen Zeitgenossen gehört unter anderem auch Albrecht
Dürer (1471–1528), mit dem er oftmals verglichen wird. In der
Kunstgeschichte variiert der Name des Künstlers oftmals. So wird er in
verschiedenen Quellen mal Meister Mathis oder auch Matthaeus von
Aschaffenburg genannt. Heute gilt als gesichert, dass sein Name Mathis
Neithart Gothart lautete<sup>1</sup>. Der Name „Grünewald“ ist übrigens auf die
Recherchen des deutschen Malers und Kunsttheoretikers Joachim von
Sandrart (1606–1688) zurückzuführen und hat sich seit dem 17. Jahrhundert
erhalten.
</p>
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Iusto fugit laborum eveniet tempore. Quia molestias neque ratione excepturi facere occaecati quam aut.
Et eum ducimus autem libero voluptas et quia cumque. Architecto sit iste enim voluptatem consequatur non omnis.
Fuga iusto odit id.
Gemeinsam mit Dürer hat Grünewald die Ausarbeitung der Retabeln des
sogenannten Heller-Altars übernommen. Die Tafeln wurden von Jakob
Heller, einem Frankfurter Kaufmann, für die Dominikanerkirche in
Frankfurt am Main in Auftrag gegeben.
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<p>
Quae qui natus tempore omnis consequatur fugit expedita id. Dignissimos molestiae dolores quasi.
Ducimus facere esse architecto ipsam qui illum autem nihil. Rerum ratione cum quod est corrupti vel.
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incidunt maxime.
Für den Altar arbeitete Grünewald die äußeren Flügel mit den
Darstellungen der Heiligen Elisabeth und einer unbekannten Heiligen
sowie des Heiligen Cyriacus und des Heiligen Laurentius<sup>2</sup>. Diese Tafeln
rahmten die von Albrecht Dürer gemalten Bilder des Innenteils. Die
beiden Frauen sind gänzlich in Grauabstufungen gemalt und vermitteln den
Anschein, als seien sie Steinskulpturen. Sogenannte Grisaille-Malereien
gab es bereits im 14. Jahrhundert, wie die eindrucksvollen Beispiele von
Giotto di Bondone (um 1267–1337) für die Scrovegni-Kapelle in Padua
zeigen. Grisaillen bestechen insgesamt durch die feinen Nuancierungen,
deren Licht- und Schattenspiel die Figuren lebendig erscheinen lassen.
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Grünewald zeigt die Heiligen in einer mit Pflanzenranken bewachsenen
Rundbogenarchitektur. Bei der linken Heiligen handelt es sich um die
Heilige Elisabeth von Thüringen, welche mit Brot in der rechten und
einem Krug in der linken Hand gezeigt wird. Damalige Heilmittel wie
Malve und Laubkraut sind am rechten unteren Bildrand zu erkennen sowie
Blätter des Feigenstrauches über dem Rundbogen. Anhand ihrer Attribute
und der gebenden Geste wird auf die Wohltätigkeit der Frau hingewiesen.
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<p>
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Die rechte Heilige hingegen wird aufgrund des Palmzweigs in ihrer rechten
Hand meist als unbekannte Märtyrerin bezeichnet. Trotz weiterer Merkmale
wie ihrer Jugend sowie die zu ihren Füßen wachsenden Heilkräuter und die
nach oben abschließende Weinrebe, lässt sich die Figur nicht identifizieren.
Auffallend bei beiden Frauen sind ihre fast identischen, gespiegelten
Posen, die jeweils aufwendig gestalteten und in Fältelung vergleichbaren
Kleider sowie ihre in die Nische des Rundbogens geworfenen Schatten.
Diese Gemeinsamkeiten geben dem Betrachter das Gefühl einer
Zusammengehörigkeit, oder auch einer Folge. Dennoch unterscheiden sich
die dargestellten Figuren in ihrer Charakterisierung und variieren hierin.
Während bei Elisabeth der karitative Charakter im Vordergrund steht,
besticht die Unbekannte mit ihrer Attraktivität und Gelassenheit.
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<p style="text-align: right;">
<span class="autorenkürzel" title="?? ??">??</span>
<span class="autorenkürzel" title="Jonas Mangler">JM</span>
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<hr>
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<ol>
<li id="fn1">
Arndt, Karl: „Mathis Neithart Gothart, genannt Grünewald, in seiner
Epoche“. In: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Hg.): Grünewald und
seine Zeit. Ausst.-Kat. Staatliche Kunsthalle Karlsruhe.
München/Berlin 2007. S. 19-29.
</li>
<li id="fn2">
Brahms, Iris: „Mit Licht gemalt und gezeichnet. Grünewalds
Grisaillen“. In: Roth, Michael: Grünewald. Zeichnungen und Gemälde.
Ostfildern 2008. S. 54- 61.<br>
Bildtitel: Hl. Cyriakus heilt die Tochter des Diokletian von der
Besessenheit, um 1509/11, Tempera auf Tannenholz, 99,1x x 42,8 cm,
Städel Museum, Inv. Nr. HM 37; Hl. Laurentius von Rom, um 1509/11,
Tempera auf Tannenholz, 99,1x x 42,8 cm, Städel Museum, Inv. Nr.
HM 36.
</li>
</ol>
</p>
<p>
<b>
Verwendete Literatur:
</b>
<ul>
<li>
Minaty, Wolfgang: Grünewald im Dialog. Regensburg 2016.
</li>
<li>
Roth, Michael: Grünewald. Zeichnungen und Gemälde. Ostfildern 2008.
</li>
<li>
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (Hg.): Grünewald und seine Zeit.
Ausst.-Kat. Staatliche Kunsthalle Karlsruhe. München/Berlin 2007.
</li>
</ul>
</p>
</div>
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